SPD in der Börde Sittensen

- wir wollen's wissen ...

 

Helfer sammeln 800 Weihnachtsbäume ein

Am vergangenen Samstag trafen sich wieder insgesamt 25 freiwillige Helfer, die in Sittensen die ausgedienten Weihnachtsbäume eingesammelt haben.

An vier unterschiedlichen Treffpunkten begann jeweils ein Team, zu dem jeweils ein Fahrzeug mit Anhänger gehörte. TannenbaumeinsammelaktionAnschließend wurden sämtliche Straßen abgefahren, um die bereitgelegten Bäume einzusammeln. Mit viel Spaß und guter Laune machten sich alle Helferinnen und Helfer ans Werk. Auf diese Weise wurden die Weihnachtsbäume einer umweltgerechten Entsorgung zugeführt. Zu gegebener Zeit werden sie, mit dem schon vorhandenen Grün- und Strauchschnitt geschreddert und der Kompostieranlage in Gnarrenburg zugeführt. Bei den 28 Fuhren sind um die 800 Weihnachtsbäume eingesammelt worden.

Diese Aktion des SPD-Ortsvereins Börde Sittensen war, wie schon in allen vorangegangenen Jahren, für die Sittenser Haushalte kostenlos. Besonders erwähnenswert ist dabei, dass es sich hier um eine überparteiliche Aktion handelt. Besonders den Fahrern gebührt ein großes Lob. Ohne diese Hilfe wäre diese kostenlose Aktion in Sittensen nicht möglich.

Den Abschluss der Sammelaktivitäten bildete ein gemeinsamer Imbiss im Gasthof "Zur Alten Schmiede" am Mühlenteich, zu dem alle Helferinnen und Helfer sowie der Platzwart des Buschplatzes eingeladen waren. Auch in diesem Jahr waren sich wieder alle einig, die Aktion im Januar 2004 zu wiederholen.


- Landtagswahl 2003 -

Ihr Landtagsabgeordneter für Sittensen Friedhelm Helberg (SPD)

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger!

Am 2. Februar 2003 wird ein neuer Landtag gewählt. Sie entscheiden mit Ihrer Stimme über die Zukunft des Landes Niedersachsen. Ihre große Zustimmung bei der Landtagswahl 1998 veranlasst mich, mich erneut um das Direktmandat im Bereich Bremervörde/Zeven zu bewerben.

Seit Februar 2002 bin ich Abgeordneter des Niedersächsischen Landtags. Als Jurist liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit dort im Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen. Daneben arbeite ich intensiv im Arbeitkreis Landwirtschaft mit. 12 Jahre praktische Landwirtschaft und zwei Jahrzehnte als Vorsitzender des Landwirtschaftsgerichts sind dabei für mich sehr hilfreich.

Meine Politik ist besonders von der Arbeit als Bürgermeister der Gemeinde Gyhum geprägt. In den 11 Jahren, die ich dieses Amt bekleiden durfte, habe ich gelernt: Zusammenführen ist sehr wichtig, Trennendes darf nicht überbetont werden. Politik muss für die Menschen gemacht werden.

Mit Ihrer Hilfe kann ich meine Arbeit für unsere Region in den nächsten fünf Jahren fortsetzen.

Herzlichst Ihr

Friedhelm Helberg

Biographie

Friedhelm Helberg
Amtsgerichtsdirektor a.D.
Mulmshorner Str. 20

27404 Gyhum

Telefon (04288) 792
Telefax (04288) 792


Geboren
17. August 1938 in Nartum (Kreis Rotenburg /W.)

Familienstand:
Verheiratet, 2 Kinder.

Schule:
Besuch der Volksschule in Nartum.
Von 1963 bis 1965 Besuch der Abendschule in Bremen
1967 Abitur in Hildesheim (Michelsenschule).
Jurastudium in Berlin und Hamburg.
Seit 1975 Richter.
Seit 1987 bis zum Einzug in den Landtag 2002 Direktor des Amtsgerichtes Osterholz-Scharmbeck.

Mitglied der SPD seit 1978.

Kommunale Mandate und Funktionen:

Seit 1981 Ratsmitglied der Gemeinde Gyhum.
Seit 1986 Ratsmitglied der Samtgemeinde Zeven.
Seit 1991 Bürgermeister der Gemeinde Gyhum.
Seit 1991 Fraktionsvorsitzender der SPD in der Samtgemeinde Zeven.
Seit 1991 Abgeordneter des Kreistages in Rotenburg (Wümme).
Seit 2002 Abgeordneter des Niedersächsischen Landtages.

Zinssteuer auf große Vermögen für 100 Prozent Bildung.
Mehr Steuerehrlichkeit - mehr Bildung.

Mit den Vorschlägen für eine einheitliche Besteuerung von Kapitalerträgen sorgen wir für eine bessere Bildung in Niedersachsen. Wir sorgen für mehr Steuergerechtigkeit. Künftig erheben wir eine Abgeltungssteuer in Höhe von 25% auf Kapitalerträge anstelle der bisherigen Quellensteuer von 30%.

Alles für die Bildung

Niedersachsen gründet mit den Einnahmen von einmalig 1. Milliarde Euro die Stiftung Bildung und Wissenschaft. Ab 2004 fließen jährlich 100 Millionen Euro an Steuereinnahmen und 50 Millionen Euro aus dem Stiftungskapital in den Bildungshaushalt. Für 100 Prozent Unterricht und mehr Pädagogik an den Schulen. Damit Niedersachsens Schüler und Studenten dauerhaft profitieren. Die Diskussion hat sich gelohnt: Gewinner sind Schüler, Eltern und Lehrer. Wir haben unser Ziel erreicht: nicht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen die nötigen Mittel aufbringen, sondern Vermögende, die Kapitalerträge erwirtschaften.

Wir bauen Brücken für mehr Steuerehrlichkeit

Im Ausland illegal angelegtes Kapital (Schwarzgeld) kann straffrei nach Deutschland zurück geführt werden, wenn bis zum 31 . Dezember 2003 ein Steuersatz in Höhe von 25% darauf gezahlt wird. Danach, bis zum 30. Juni 2004, gilt ein Steuersatz von 35%. Wer bis zum 30. Juni 2004 seine Schwarzgelder im Ausland nicht offen legt, wird bei Entdeckung strafrechtlich verfolgt. Alle hinterzogenen Einkünfte werden dann zum individuellen persönlichen Steuersatz versteuert. Die Einführung von Kontrollmitteilungen der Banken unterstützt die neue Abgeltungssteuer, damit der Ehrliche nicht der Dumme ist.

Geringverdiener und Kleinsparer werden nicht stärker belastet

Die bisherigen Sparerfreibeträge bleiben erhalten. Für Einkommensbezieher mit einem geringeren persönlichen Steuersatz als 25% bleibt es beim geringeren Steuersatz. Wer seiner Bank einen Freistellungsauftrag erteilt hat, wird auch zukünftig nicht von einem Steuerabzug oder der neuen Abgeltungssteuer betroffen sein.

Niedersachsen liegt im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit bundesweit an der Spitze

Niedersachsen hat die Zahl der langzeitarbeitslosen jungen Menschen halbiert. Damit ist das im September 2001 verabredete Landesaktionsprogramm gegen Jugendarbeitslosigkeit ein großer Erfolg. "Niedersachsen ist das einzige Bundesland, in dem die Zahl junger Menschen ohne Job seit Monaten kontinuierlich sinkt. Wir haben die Situation im Bereich der gesamten Jugendarbeitslosigkeit deutlich verbessert und sind jetzt das einzige Land, in dem wir eine reale Abnahme der Zahl jugendlicher Arbeitsloser haben", so Ministerpräsident Sigmar Gabriel.

"Bei der Langzeitarbeitslosigkeit von Jugendlichen haben wir eine Situation, dass sie bundesweit im Schnitt um mehr als 20 Prozent gestiegen ist, während sie in Niedersachsen um fast 10 Prozent zurückging. Geschafft haben wir das in gemeinsamer Kraftanstrengung mit unseren Partnern vom Landesarbeitsamt, den Gewerkschaften, Arbeitgebern und den Projektträgern" so der Ministerpräsident. Gleichwohl werde die Landesregierung ihre Anstrengungen für Jugendliche weiter verstärken. "Wir müssen ihnen Chancen für die Zukunft bieten, damit auch unser Land zukunftsfähig bleibt. Unser langfristiges Ziel ist, dass kein junger Mensch länger als sechs Monate ohne Job bleibt. Deshalb werden wir in diesem Jahr die Hälfte unserer Arbeitsmarktmittel allein für junge Menschen einsetzen", unterstrich Arbeitsministerin Gitta Trauernicht.


KGS kann in Sittensen genehmigt werden
Stellungnahme des Schulausschussvorsitzenden Klaus Huhn

Die Einrichtung eines gymnasialen Zweiges wird in Sittensen seit 1992 diskutiert. Am 26.03.2002 hatte die SPD erneut einen Antrag für die Realisierung eines gymnasialen Angebots gestellt.

Es war daher sehr erfreulich, dass wieder inhaltlich über die Schulen diskutiert wurde, weil es um Chancengleichheit bzw. um Stärkung des ländlichen Raumes und um den Schulstandort Sittensen mit allen Schulformen (bis zur 10. Klasse) ging.

Zu diesem Thema gab es zahlreiche Veranstaltungen, wo sich jeder informieren konnte. Aus diesem Grund war es sehr erfreulich, dass einvernehmlich von CDU und SPD die Elternbefragung angeschoben wurde. Die Eltern haben ein überwältigendes Votum mit 90,71 % für die Einrichtung eines gymnasialen Angebots in Form einer Kooperativen Gesamtschule abgegeben. Leider hatte die CDU-Mehrheitsfraktion im Samtgemeinderat am 19.12.2002 eine Behandlung und Beschlussfassung im Vorwege nicht auf die Tagesordnung genommen. Aus diesem Grund hatten wir namentlich eine unverzügliche Einberufung des Samtgemeinderats zu diesem Thema beantragt.

Nach dieser Sitzung hatten wir von der SPD vereinbart, dass wir nicht unnötig dieses Thema strapazieren um im Januar 2003 eine einvernehmliche Beschlussfassung zu erreichen. Warum nun laufend weitestgehend geklärte Fragen über die Presse von CDU-Ratskollegen aufgeworfen werden, ist mir völlig unverständlich.

So wurde lt. den CDU-Kollegen von MdL Bernd Busemann, Mitglied im CDU-Kompetenzteam von Christian Wolf, behauptet, dass einzügige gymnasiale Zweige ausgeschlossen seien. Ferner wurde behauptet, dass die SPD beabsichtige nur dreizügige, in Ausnahmefällen zweizügige Zweige zu genehmigen. Diese Aussagen sind im Zusammenhang mit Sittensen völlig ohne Belang bzw. falsch. Sittensen möchte doch eindeutig die Einrichtung einer Kooperativen Gesamtschule. Diese Schulform würde zur Zeit etwa fünf- bis sechszügig sein, davon wäre ein Zug der gymnasiale Zweig. Dies ist nach der geltenden Rechtslage für eine KGS genehmigungsfähig im Gegensatz zu einem Gymnasium. Gerade aus diesem Grund wurde doch diese Möglichkeit gewählt um das örtliche Schulangebot zu vervollständigen.

Dem Elternvotum zur Verbesserung des Schulangebots sind wir verpflichtet, denn ansonsten hätte im Vorwege ein klares Nein zu dieser Schulform seitens der CDU-Mehrheitsfraktion erfolgen müssen. Deshalb hoffe ich, dass der Samtgemeinderat Sittensen am 28.01.2003 um 19.30 Uhr -möglichst einvernehmlich- einen entsprechenden Beschluss fasst. Wir wollen schließlich alle ein optimales Schulangebot für unsere Kinder.

Klaus Huhn
Vorsitzender des
Schul- und Kulturausschusses


Regierungserklärung von Bundeskanzler Schröder

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sein Konzept für den Umbau des Sozialstaates in einer Regierungserklärung im Bundestag vorgestellt. Darin fordert er einen Beitrag aller Bürger zur Sicherung des Standortes Deutschland. Einzelheiten können Sie in der Regierungserklärung nachlesen.


MdB vor Ort
Stünker: "Die Rechnung für das Nichtstun zahlen unsere Kinder und Enkel!"
MdB zu intensivem Gedankenaustausch in Sittensen

Auf Einladung des SPD-Ortsvereins sowie der Samtgemeinde- und Gemeindefraktionen war der SPD-Bundestagsabgeordnete Joachim Stünker unlängst zu Besuch in der Börde Sittensen. Schwerpunkt des Gesprächs im Landgasthof Oehr war neben der allgemeinen Bundespolitik insbesondere die AGENDA 2010.

"Sicher sind nach der Bundestagswahl einige Fehler gemacht worden. Auch und gerade im Lichte der Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen. - Dies gibt im Übrigen der Diskussion um eine Bündelung der Wahltermine neuen Antrieb.-
Aber seit der Regierungserklärung des Bundeskanzlers am 14. März verfolgen wir einen sehr zielgerichteten Fahrplan zur Umsetzung dringend nötiger Reformen." so Stünker einleitend. "Die Regierung muss regieren und kann sich nicht in permanente Selbstfindungsdiskussionen verlieren!" wurde der Abgeordnete sehr deutlich.
Gerne würden die Rahmenbedingungen vergessen, welche die Politik in Deutschland nun mal mitbestimmen:

  1. Frankreich, Italien, Spanien sehen sich mit massiven Streiks konfrontiert. Die Starken im "Alten Europa" stehen alle vor demselben Problem. Die Gesellschaft ist dabei, rapide zu "überaltern". Die sozialen Sicherungssysteme sind ohne Veränderungen nicht überlebensfähig. "Wenn wir Nichts tun, zahlen unsere Kinder und Enkel die Rechnung!"

  2. Wir leben im "digitalen Kapitalismus". Vollbeschäftigung wird es ohne tiefgreifende Umdenkungsprozesse in den nächsten Jahrzehnten nicht geben.

  3. Deutschland schultert seit 13 Jahren die außergewöhnliche Aufgabe der Wiedervereinigung. Jährlich gehen allein 70 bis 80 Mrd. € in den Aufbau Ost. Die Staatsverschuldung hat sich seit 1990 verdoppelt.

  4. Wir bewegen uns das dritte Jahr in Folge am Rande einer europaweiten Rezession. "Auf den internationalen Finanzmärkten sind in den letzten Jahren unvorstellbare Geldmengen vernichtet worden."

Vor diesem Hintergrund könne die AGENDA 2010 lediglich ein erster Schritt sein, um die nötigen Antworten auf diese Probleme zu geben. Stünker: "Und diese Antworten müssen noch in diesem Jahr gegeben werden."

Unterstützung fand der Bundestagsabgeordnete unter anderem bei Guido Löbbering (Sittensen): "Die AGENDA ist dringend nötig. Das muss gemacht werden, und zwar Jetzt. Wir müssen die Suppe auslöffeln, die Kohl uns eingebrockt hat. Mit seiner "Wiedervereinigung auf Pump" wurden in den 90-er Jahren die Sozialkassen geplündert, statt die Kosten der Einheit über Steuern zu finanzieren. Schließlich mussten ja Wahlen gewonnen werden."

Stünker ergänzte: "Seit Mitte der 80-er Jahre wurden die Kosten der Arbeitslosigkeit vermehrt über die Bundesanstalt für Arbeit, und damit über Beiträge finanziert und nicht aus dem allgemeinen Steueraufkommen im Bundeshaushalt, wie es richtig gewesen wäre. Das hat die Arbeit in Deutschland stetig verteuert."

Der Forderung nach einer Mindestbesteuerung für Großunternehmen erteilte Stünker eine Absage: "Das bringt gar nichts. Dann gehen die woanders hin. Unternehmen brauchen zudem mindestens auf Europäischer Ebene gleiche Bedingungen, sodass nationale Alleingänge an dieser Stelle kontraproduktiv sind."

Auf den Arbeitsplätze-Mangel angesprochen, stellte Joachim Stünker klar, dass "neue Arbeitsplätze nur mit dem Mittelstand geschaffen werden können. Hier ist einer der entscheidenden Ansatzpunkte für zukunftsorientierte Arbeitsmarktpolitik. Der Mittelstand muss in die Lage versetzt werden, Menschen einzustellen. Und auch wenn es einigen nicht gefällt: Hier darf auch beim Thema Kündigungsschutz kein Diskussionsverbot herrschen."

Als "Größte Anzunehmende Ungerechtigkeit" in Sachen Steuern bezeichnete Stünker das FDP-Modell von drei fixen Einkommens-Steuerstufen. "Es gibt keine Alternative zur Progressiven Besteuerung (wer mehr verdient, zahlt auch mehr). Nur durch sie ist die soziale Steuergerechtigkeit gewährleistet."

Auch Diedrich Höyns (Sittensen) und Bernd Wölbern (Wohnste) gaben Joachim Stünker ihre Zustimmung zu verstehen. Es würde Zeit, dass die Regierung die Dinge anpacke, die seit 15 Jahren auf der Tagesordnung stehen. Es sei zu hoffen, dass die Rot-Grün das durchhält und nicht zurückzuckt. "Aus Verantwortung für die Gesellschaft und zukünftigen Generationen sind auch schmerzhafte Reformen notwendig. Leicht wird das nicht, denn Gerechtigkeit wird immer subjektiv empfunden und definiert." so Höyns und Wölbern.

Zum Thema "Gemeindefinanzen" befragt, nannte Joachim Stünker drei Ansatzpunkte. "Wir werden die Gewerbesteuer für die Gemeinden revitalisieren; die Gemeinden von der Sozialhilfe entlasten und wir prüfen die Möglichkeit einer Gewerbesteuerpflicht für Freiberufler. Und auch hier werden nicht alle "Hurra" schreien."

Abschließend bekannte der Abgeordnete: "Ich bin kein Gewerkschafter aber zutiefst gewerkschaftlich geprägt. Mein Vater war 70 Jahre in der IG Metall. Wir brauchen starke Gewerkschaften. Und die Gewerkschaften brauchen einen Realitätsbezug, der es ihnen ermöglicht auch in Zukunft ihrer Rolle gerecht werden zu können."


Fotowettbewerb der SPD Sittensen

Unter dem Motto "Sittensen - find' ich gut !" veranstaltet der Ortsverein der SPD Sittensen in diesem Sommer einen Fotowettbewerb. Mitmachen kann jeder, der Spaß am Fotografieren hat und markante Punkte der Samtgemeinde oder einfach nur die Einzigartigkeit der Börde Sittensen im Bild festhalten möchte.


SPD für Außenstelle der Eichenschule in Sittensen


In einer aktuellen Stellungnahme begüßt der Vorsitzende der SPD/WFB-Gruppe im Samtgemeinderat Sittensen, Bernd Wölbern, die Pläne zur Einrichtung einer Außenstelle der Eichenschule am Schulzentrum in Sittensen. Nach Meinung der SchuleSPD sind jetzt die Stellen, die der angestrebten Lösung KGS nicht zustimmen wollten, in der Pflicht, alles zu tun, um diese Lösung durchzusetzen.

Gymnasiales Angebot in Sittensen
SPD begrüßt Einrichtung einer Außenstelle der Eichenschule

Wir begrüßen es ausdrücklich, dass nunmehr alle Fraktionen im Samtgemeinderat erkannt haben, wie wichtig ein gymnasiales Angebot für die Börde Sittensen ist. Erfreut nehmen wir zur Kenntnis, dass -anders als in der Vergangenheit- sehr zügig die nötigen Grundsatzbeschlüsse in den Gremien der Samtgemeinde herbeigeführt werden. Mehrjährige Abwägungsprozesse scheinen doch an bestimmte Überzeugungen gekoppelt zu sein.

Wenngleich wir die Errichtung einer Außenstelle unverändert nur für die zweitbeste Lösung halten, ging und geht es der SPD doch in erster Linie um die Schaffung eines gymnasialen Angebotes am Sittenser Schulzentrum.

Da nach den Vorgaben der neuen CDU/FDP-Landesregierung dieses Ziel offensichtlich nur durch eine Außenstelle eines bestehenden Gymnasiums erreichbar ist, gehen wir diesen Weg mit. Die Chance auf eine gymnasiale Beschulung in Sittensen werden wir nicht durch Idealismus an der falschen Stelle gefährden. In der Vergangenheit wurden genug Möglichkeiten durch Hinhalten und Blockieren vertan.

Wir gehen davon aus, dass dem Grundsatzbeschluss zur Errichtung einer Außenstelle der Eichenschule entsprechende Taten folgen. Wir erwarten, dass besonders die Stellen, die einer anderen Lösung nicht zustimmen konnten, nun die von ihnen gewollte Außenstelle praktisch und finanziell mit Leben erfüllen.

Land -als Schulgesetzgeber- und Landkreis -als Schulträger der kreiseigenen Gymnasien- sind zweifellos in der Pflicht, Sorge dafür zu tragen, dass eine Außenstelle der Eichenschule in Sittensen nicht nur einmalig angeschoben wird sondern auch dauerhaft überlebensfähig ist.

Wir befürworten die Schaffung eines gymnasialen Angebotes am Schulzentrum in Sittensen nachdrücklich insbesondere vor dem Hintergrund der nun bereits für 2004 geplanten Abschaffung der Orientierungsstufen. Nur ein komplettiertes Schulangebot vor Ort erspart den Kindern einen unverantwortlich langen Schulweg bereits ab der gymnasialen Klasse 5.

gez. Bernd Wölbern
Fraktionsvorsitzender der SPD/WFB-Gruppe
im Samtgemeinderat Sittensen


Fotowettbewerb:
Mitmachen lohnt sich!

Noch bis zum 15. September läuft der Fotowettbewerb des SPD-Ortsvereins der Börde Sittensen. Bis zu diesem Datum können Bilder mit Motiven aus der Börde Sittensen eingereicht werden. Teilnehmen können alle, die Spaß am Fotografieren haben und unsere Heimat im Bild festhalten möchten.

Mitmachen lohnt sich: Als Hauptpreis gibt es eine Reise für zwei Personen nach Berlin zu gewinnen. Darüber hinaus winken als weitere Preise interessante Gutscheine aus Sittensen und Umgebung.

Durchsuchen Sie also Ihr persönliches Fotoarchiv oder nutzen Sie die letzten Sonnenstrahlen dieses Sommers und gehen Sie auf Motivsuche. Vielleicht wird auch Ihr Foto auf dem "Börde-Kalender 2004" veröffentlicht, der wie im vergangenen Jahr im Dezember

Fotowettbewerb der SPD Sittensen

Unter dem Motto "Sittensen - find' ich gut !" veranstaltet der Ortsverein der SPD Sittensen in diesem Sommer einen Fotowettbewerb. Mitmachen kann jeder, der Spaß am Fotografieren hat und markante Punkte der Samtgemeinde oder einfach nur die Einzigartigkeit der Börde Sittensen im Bild festhalten möchte.

Unter den Teilnehmern des Wettbewerbs werden im Herbst dieses Jahres interessante Preise verlost. Als Hauptpreis gibt es eine Reise für zwei Personen nach Berlin zu gewinnen. Die besten Aufnahmen werden darüber hinaus unter anderem auf dem Börde-Kalender 2004 veröffentlicht, der wie im vergangenen Jahr im Dezember kostenlos verteilt wird.

Eingereicht werden können Papierbilder (10x15, Hochglanz) oder Fotos auf einem digitalen Datenträger bitte jeweils im Querformat. Die mit Namen, Adresse und Titel versehenen Bilder können bei der Vorsitzenden des Ortsvereins, Traute Flacke, Amselweg 4, oder bei Winfried Gehrke, Wolkenstieg 2, beides 27419 Sittensen, abgegeben werden. Der Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 15. Sept. 2003.

Informationen und Teilnahmebedingungen


SPD-Fotowettbewerb: 200 Fotos eingereicht

Bei dem diesjährigen Fotowettbewerb des SPD-Ortsvereins der Börde Sittensen haben sich die Bürger der Samtgemeinde Sittensen und der umliegenden Ortschaften sehr rege beteiligt: Bis zum Einsendeschluss gingen insgesamt etwa 200 Fotos mit Motiven aus der Börde ein. Rammeverlauf

Die Ortsvereinsvorsitzende Traute Flacke: "Wir waren von der Vielzahl der eingesandten Fotos überrascht. Es wurden sehr viele wunderschöne Fotos eingereicht, aber leider können wir nur zwölf Fotos auf unserem Kalender unterbringen. Wir freuen uns aber über die positive Resonanz und möchten uns bei allen Teilnehmern ganz herzlich bedanken."

In Kürze wird eine Jury, bestehend aus einigen Mitgliedern des Ortsvereinsvorstandes, eine Vorauswahl der eingereichten Fotos treffen. Unter denjenigen, die mit ihren Motiven in die engere Auswahl gekommen sind, werden eine mehrtägige Reise nach Berlin sowie weitere Preise aus der Börde Sittensen verlost. Die Ziehung der Gewinner wird von dem SPD-Bundestagsabgeordneten Joachim Stünker durchgeführt und ist für den 25. Oktober geplant.


Schluss mit der Schwarzmalerei

Mut kostet Kraft und Geld. Von beiden ist genügend vorhanden. Wir verstehen nur nicht, sie vernünftig einzusetzen. Es fehlt uns dafür eben Mut und Einsatzkraft. Das scheint mir das Dilemma unserer Zeit. Wo bleibt der Mut, Zukunftsideen nicht nur zu entwickeln sondern auch durchzusetzen? Wo bleibt der Mut der Regierenden an einem Plan festzuhalten und nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben? Wo hört man von der Opposition eigene Ideen? Und warum muss das was der eine sagt vom anderen immer erst mal zerredet werden? Das gilt in Berlin, in Hannover und leider zu oft auch in den Kommunen. ....

Schluss mit der Schwarzmalerei
Für die Mutmacher-Zeitungs-Beilage schrieb unser Bürgermeister
Heinz-Hermann Evers diesen Beitrag:

Ich halte es durchaus für mutig, einer Tageszeitung eine Mutmacherbeilage hinzu zu fügen. Wo doch die Presse im allgemeinen zu gern nur Negativmeldungen verbreitet. Also: Glückwunsch der "ZZ" zu diesem mutigen Schritt.

Mut kostet Kraft und Geld. Von beiden ist genügend vorhanden. Wir verstehen nur nicht, sie vernünftig einzusetzen. Es fehlt uns dafür eben Mut und Einsatzkraft. Das scheint mir das Dilemma unserer Zeit. Wo bleibt der Mut, Zukunftsideen nicht nur zu entwickeln sondern auch durchzusetzen? Wo bleibt der Mut der Regierenden an einem Plan festzuhalten und nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben? Wo hört man von der Opposition eigene Ideen? Und warum muss das was der eine sagt vom anderen immer erst mal zerredet werden? Das gilt in Berlin, in Hannover und leider zu oft auch in den Kommunen.

Man sagt mir nach Optimist zu sein. Das glaube ich von mir auch und zudem aber mehr noch Realist. Sehen was ist und den Mut haben, das Beste draus zu machen. Auch aus der augenblicklichen Lage. Jammern hilft uns da nicht weiter. Und ich behaupte mal, dass wir in Sittensen in den letzten Jahren bewiesen haben, durchaus mutige Entscheidungen getroffen zu haben: Da ist die Entlastungsstraße Eckerworth/Hansestraße entstanden, die einen Großteil von Verkehr aus unserem Ortskern fernhält. In der Stader Straße sind Ackerlandflächen mit interessanten Bauten versehen worden, hervorzuheben natürlich die neue Polizeistation. Und der Kreisel wird von allen Autofahrern gelobt: "Da habt Ihr was Tolles geschaffen. Und sieht auch noch gut aus!" Der erste Bauabschnitt Heiddornweg ist fertig und fast alle warten nun, dass der Ausbau in dieser Form fortgeführt wird. Wir werden mutig drangehen, einen Zuschussantrag auf GVFG-Mittel zu stellen und sind optimistisch, dass das Land uns diese Bundesmittel bewilligt. Einmal Mut ist in diesem Zusammenhang noch gefragt: Wir müssen die Bahntrasse der EVB queren. Ist überhaupt ein sehr kostspieliger Bahnübergang nötig, wenn absehbar ist, dass die Bahn ihren Betrieb schon bald ganz einstellt? Meine Meinung dazu werden längst nicht alle teilen, wenn ich sage: Entweder die Bahn wird wieder ordentlich mit Leben erfüllt sowohl mit Güter- wie Personenverkehr oder eben stillgelegt und die Schienen werden für alle Zeiten entfernt. Die Trasse wäre bestimmt auch gut für einen Radfernweg zu nutzen.

Als mutig anzusehen ist sicher auch, an drei verschiedenen Stellen in unserem Ort neue Baugebiete auszuweisen. Wenn es in der Reihenfolge auch ein bisschen anders gelaufen ist als vorgesehen, so war es Wille des Rates, einige Alternativen anzubieten. Jetzt können wir nur auf den Mut der Bauwilligen hoffen, dass sie loslegen. Die Finanzierungsmöglichkeiten sind günstig wie nie, das Baugewerbe kann Aufträge gut gebrauchen. Und wenn dort endlich wieder Geld verdient wird, profitieren davon auch andere Branchen und letztlich freuen sich die Kommunen über bessere Steuereinnahmen. Die können wir bestimmt auch in Sittensen gut gebrauchen. Denn ohne Geld ist nicht viel zu bewegen, da nützt denn Mut allein auch nichts mehr.

Ziel Sittenser Politik ist seit jeher, den Einwohnern möglichst am Ort Arbeitsplätze zu schaffen. Darum werden wir unser Bemühen um Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe fortsetzen. Wir müssen allerdings zum einen feststellen, dass es einen verstärkten Wettbewerb unter den Kommunen um die Bereitstellung von Gewerbeflächen gerade im Bereich von Autobahnanschlussstellen gibt. Und zum andern halten sich Unternehmen in den letzten Jahren stark zurück zu investieren. Auch da ist Mut gefragt! "Unternehmer sind die etwas unternehmen". Aber das ist wohl ein wenig leicht gesagt bei all den Schwierigkeiten, die denen in den Weg gelegt werden, die einen Neuanfang wagen oder den bestehenden Betrieb renovieren möchten. Sie brauchen dafür Geld. Und die Banken/Sparkassen geben heute nur dem einen Kredit, der eigentlich gar kein Geld braucht. Auch da wären mutigere Entscheidungen angebracht, damit es in der Wirtschaft wieder aufwärts geht.

Ich bin mir sicher, dass es schon recht bald einigermaßen wieder rund läuft. Die Schwarzmalerei muss aufhören! Dann kommt eins zum andern: Weniger Arbeitslose, mehr Geld in den Kassen, es kann wieder konsumiert werden, und die Gemeinden können wieder mutige Beschlüsse fassen. Mir fiel eine ganze Menge ein, was es noch alles zu tun gäbe. Den Mut, meine Pläne nun schon alle zu verraten habe ich allerdings heute noch nicht.

Aber vielleicht hat die/der eine oder andere Mitbürger/in Mut, mit mir gemeinsam die angesprochenen Themen zu diskutieren, gern natürlich neue Ideen einzubringen oder auch Kritik zu üben. Gelegenheit dazu gibt es in der Presse, im Internet, am Telefon oder während einer der nächsten Bürgerversammlungen, zu denen die Gemeinde einladen wird, wenn es um "Sittensen 2020" geht. Ich freue mich darauf.

Heinz-Hermann Evers
Bürgermeister der Gemeinde Sittensen


Siegerehrung Fotowettbewerb

Im letzten Jahr hat der SPD-Ortsverein der Börde Sittensen erstmalig einen Jahrekalender mit Fotomotiven der Samtgemeinde herausgegeben. Dieser Kalender stieß auf großes Interesse. Deshalb entschloss sich der Ortsverein in diesem Jahr, einen Fotowettbewerb zur Gestaltung des Kalenders zu veranstalten. Die Resonanz war überwältigend, denn über 200 Fotos wurden eingesandt. Für die Jury war es deshalb nicht leicht, die besten Fotos herauszufinden, denn es gab viele verschiedene Motive, die alle überzeugten. Daher entschloss sich die Jury, zwölf Fotos auszuwählen, die im Kalender veröffentlicht werden und den Hauptpreis unter diesen Fotografen auszulosen. ....

Bundestagsabgeordneter Joachim Stünker als Glücksfee

Im letzten Jahr hat der SPD-Ortsverein der Börde Sittensen erstmalig einen Jahrekalender mit Fotomotiven der Samtgemeinde herausgegeben. Dieser Kalender stieß auf großes Interesse. Deshalb entschloss sich der Ortsverein in Sieger im Fotowettbewerbdiesem Jahr, einen Fotowettbewerb zur Gestaltung des Kalenders zu veranstalten. Die Resonanz war überwältigend, denn über 200 Fotos wurden eingesandt. Für die Jury war es deshalb nicht leicht, die besten Fotos herauszufinden, denn es gab viele verschiedene Motive, die alle überzeugten. Daher entschloss sich die Jury, zwölf Fotos auszuwählen, die im Kalender veröffentlicht werden und den Hauptpreis unter diesen Fotografen auszulosen.

Am 25. Oktober fungierte der Bundestagsabgeordnete Joachim Stünker als Glücksfee für die Preisträger. Bei Kaffee und Kuchen loste er die Preise im Heimathaus aus. "Bei der hohen Qualität der ausgewählten Bilder konnten wir keinen Sieger bestimmen, eine Bewertung des besten Bildes wäre ungerecht gewesen", meinte die Ortsvereinsvorsitzende Traute Flacke.

Den Hauptpreis, eine dreitägige Fahrt für zwei Personen nach Berlin, stiftete der SPD-Bundestagsabgeordnete Joachim Stünker. Deshalb war es für ihn selbstverständlich, der Gewinnerin Christa Eckhoff den Gewinn selbst zu überreichen. Die weiteren Gewinner sind Gabriele Sonnefeld, Irmtraud Vogt, Monika Nack, Edeltraud Klindworth, Frau Bade, Michael Rösel, Hermann Kaiser, Horst Grimm und Hartmut Goebel. Sie erhielten zu den anderen ausgelosten Sachpreisen noch ein Vorab-Exemplar des Kalenders und eine Tasse mit ihren Motiven.

Bei der überwältigenden Resonanz ist für das Folgejahr der nächste Wettbewerb wohl sicher. Das war die von allen geteilte Meinung zum Ende der Veranstaltung. Die kostenlose Verteilung der Kalender ist am 13. Dezember in der Bahnhofstraße geplant.