SPD-Fotowettbewerb: Landschaft und Natur
Noch bis zum 15. Oktober können alle Hobbyfotografen am Fotowettbewerb der SPD Sittensen teilnehmen. Gesucht werden Fotos unter dem Motto „Unsere Börde – Landschaft und Natur“. Dies können unter anderem Aufnahmen sein, auf der die Landschaft der Samtgemeinde festgehalten ist, oder die die Tier- und Pflanzenwelt unserer Heimat zeigen.
Mitmachen lohnt sich: Wie in den vergangenen Jahren werden unter den Teilnehmern wieder attraktive Preise verlost. Die besten Fotos erscheinen auf dem „Börde-Kalender 2008“, der wie immer im Dezember kostenlos verteilt wird.
Digitale Fotos können per email unter der Adresse boerdekalender@online.de eingereicht werden. Papierbilder (10x15, Hochglanz) können beim Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins,
Andreas Schmidt-Spinner, Sonnenkamp 20 in Wohnste
oder bei
Winfried Gehrke, Wolkenstieg 2 in Sittensen
abgeben werden.
12.09.07
Verkehrsberuhigung in Klein Sittensen
Die SPD-Gemeinderatsfraktion wurde von Anwohnern in Klein Sittensen mehrfach auf die Verkehrssituation vor Ort angesprochen. Insbesondere die Situation in der Alten Dorfstraße vom Mühlenweg zum Appeler Weg bereitet manchem Anlieger Sorgen, da diese Straße häufig von Transportern und Lastwagen mit großer Geschwindigkeit durchfahren werde. Da diese Straße auch als Schulweg genutzt werde und es keinen Gehweg gebe, sei die Straße recht gefährlich.
Die SPD-Fraktion hat sich auf einer Bereisung mit der Situation vor Ort vertraut gemacht und kann die Bedenken nachvollziehen. Deshalb schlägt sie in einem Antrag an den Rat der Gemeinde Sittensen vor Verkehrsberuhigungen im Bereich Alte Dorfstraße, Heinrich-Behnken-Weg, Mittelweg, Am Friedhof, Speckenstieg und Kirchweg durchzuführen.
Der Antrag der SPD-Fraktion lautet:
Verkehrsberuhigende Maßnahmen im Bereich Klein-Sittensen
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Evers,
seit 1991 liegt ein Gutachten zur Verkehrsberuhigung vor. Für die überwiegenden Bereiche in Sittensen ist bereits eine flächenhafte Verkehrsberuhigung umgesetzt worden.
Grundsätzliches
Seit dem 1.2.2001 besteht die Möglichkeit Tempo 30-Zonen ohne große bauliche Maßnahmen einzurichten.
Sicherlich ist die Umsetzung kein Allheilmittel!
Aber einiges spricht für die Realisierung von Tempo 30-Zonen. Je langsamer ein Auto fährt, desto besser ist für den Autofahrer der Überblick über den Straßenraum. Er kann dann auch Gehwege, Einfahrten und Vorgärten besser wahrnehmen. Zur Veranschaulichung: Wenn ein Kind in 15 Meter Entfernung vor einem Auto auftaucht, ist bei Tempo 30 ein rechtzeitiges Anhalten möglich. Bei Tempo 50 dagegen beträgt der Anhalteweg über 25 Meter. Tempo 30 ist also eine Maßnahme zur Verbesserung des Schutzes unserer Kinder und der übrigen Verkehrsteilnehmer.
Kinder und Eltern dürfen die Tempo 30-Zonen jedoch nicht missverstehen, wonach in diesen Bereichen alles auf der Straße erlaubt ist.
Was grundsätzlich für Kinder und Senioren mehr Schutz bringt, hat auch für alle Einwohnerrinnen und Einwohner Vorteile:
Weniger Lärm, geringere Schadstoffbelastung, mehr Sicherheit, also für alle eine höhere Lebensqualität.
Neben optischen Maßnahmen (Markierung der Einmündungsbereiche mit „30“ Piktogrammen) ist gerade die "Vorfahrtsregelung rechts vor links" ein wichtiger Bestandteil. Durch die "rechts vor links Regelung" kann der Schilderwald gelichtet und gleichzeitig die Geschwindigkeit reduziert werden.
Die Umstellungskosten sind gewiss nicht so hoch (einige Verkehrsschilder und Piktogramme), dass wir sie als Investition in die Zukunft unserer Kinder und zur Erreichung einer besseren Lebensqualität für alle scheuen sollten. Entsprechend diesem Antrag ist lediglich die Anschaffung von 2 Verkehrsschildern erforderlich.
Das Gebiet Klein Sittensen
Bereits das Planungsbüro Dr. Theine hatte die Alte Dorfstraße mit Nebenstraßen in das Maßnahmekonzept mit eingebunden. Zur Vervollständigung dieses Konzepts ist dieser Bereich mit einzubeziehen.
Folgende Straßen wären hierdurch in die Verkehrsberuhigung mit einbezogen:
Alte Dorfstraße, Heinrich-Behnken-Weg, Mittelweg, Am Friedhof, Speckenstieg und Kirchweg
Folgende Zonen-Beschilderung ist hierfür erforderlich:
1. Das Verkehrszeichen in der Einmündung Alte Dorfstraße/Mühlenstr. kann entfallen.
2. Hinter der Einmündung Alte Dorfstraße/Appeler Weg ist eine Zonenbeschilderung aufzustellen.
3. Die Zonenbeschilderung Einmündung Zum Fahnenholz/Alte Dorfstraße ist zu entfernen und in die Einmündung Scheeßeler Str./Alte Dorfstraße zu versetzen.
4. Eine Zonenbeschilderung ist in der Einmündung Scheeßeler Str./ Am Friedhof erforderlich.
5. Eine Zonenbeschilderung ist in der Einmündung Scheeßeler Str. / Kirchweg erforderlich.
Antrag:
Der Rat der Gemeinde Sittensen möge beschließen, bei der Straßenverkehrsbehörde einen Antrag zur Verkehrsberuhigung des Bereiches Klein-Sittensen zu stellen.
Abschließende Anmerkung:
Ein Ratsbeschluss ist deshalb erforderlich, da die seinerzeitige Ratsmehrheit sich gegen einen bereits genehmigten Teilbereich der angeordneten Verkehrsberuhigung ausgesprochen hat. Aufgrund dieser Tatsache musste der Landkreis einen Teilbereich der angeordneten Verkehrsberuhigung wieder aufheben.
Mit freundlichem Gruß
Klaus Huhn
Fraktionsvorsitzender
17.09.2007
Antrag der SPD-Fraktion
Am 10. Dezember soll es endlich losgehen, der lange erwünschte Schnellbus von Zeven nach Tostedt soll seinen Betrieb aufnehmen. Für Sittensen bedeutet das einen Anschluss mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hamburg und Bremen.
Um diesen Anschluss möglichst attraktiv zu gestalten, soll eine neue Bushaltestelle an der Hamburger Straße in der Höhe des neuen Heidornweges entstehen. Die SPD-Fraktion beantragt für diesen Bereich auf dem Lager des Bauhofs die Anlegung eines Parkplatzes für Pendler.
Neue Bushaltestelle an der Hamburger Straße
Am 10. Dezember soll es endlich losgehen, der lange erwünschte Schnellbus von Zeven nach Tostedt soll seinen Betrieb aufnehmen. Für Sittensen bedeutet das einen Anschluss mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hamburg und Bremen.

Um diesen Anschluss möglichst attraktiv zu gestalten, soll eine neue Bushaltestelle an der Hamburger Straße in der Höhe des neuen Heidornweges entstehen. Die SPD-Fraktion beantragt für diesen Bereich auf dem Lager des Bauhofs die Anlegung eines Parkplatzes für Pendler.
Erst einmal ist eine Befestigung des Platzes mit Granulat vorgesehen und außerdem die Errichtung eines Wartehäuschens. Für die Radfahrer sollen Fahrradständer aufgestellt werden. Im Planungsausschuss wurde die Verwaltung beauftragt, sich zu erkundigen, welche abschließbaren Boxen für Fahrräder aufgestellt werden könnten. „Pendler wollen ihr Rad abends nicht demoliert vorfinden, also muss man sie gut verschlossen abstellen können, so kann man die Attraktivität des Angebotes steigern“, begründet Ratsherr Piet van Zeijl seinen Vorstoß.
22.09.2007
Kooperative Gesamtschule in Sittensen?
Antrag der SPD-Fraktion
Kurz vor der Landtagswahl lässt der Ministerpräsident die Katze aus dem Sack: "Dort, wo es bisher keine Gesamtschulen gibt und wo die
Kommunen als Schulträger diese unbedingt haben wollen, soll auch eine eingerichtet werden können" ließ er in der Presse verlauten. Damit hebt er einen einschneidenden Beschluss seiner Landesregierung auf und beendet die Blockadepolitik der CDU auf Landesebene.
Zur Erinnerung: Die Samtgemeinde Sittensen hatte 2002 die Eltern befragt, ob sie die Einrichtung einer Gesamtschule wollten und diese hatten dem mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. Anfang des Jahres 2003 stellte die Samtgemeinde Sittensen einen entsprechenden Antrag, doch nach dem Wahlsieg von CDU/FDP in Niedersachsen blockierte die Landesregierung die Einrichtung neuer Kooperativer Gesamtschulen, obwohl diese für den ländlichen Raum die einzige Chance für ein vollständiges, ortsnahes Schulangebot sind. Nach dem Meinungsumschwung des Ministerpräsidenten will die SPD jetzt die Chance nutzen und beantragt deshalb im Samtgemeinderat die Einrichtung einer Kooperativen Gesamtschule in Sittensen.
04.10.2007
Lässt die CDU Wulff im Stich?
Wölbern: "Errichtungsverbot muss jetzt weg"
"Die Regierungsparteien FDP und CDU ihren Ministerpräsidenten in Sachen Gesamtschulen offenbar nicht so ganz ernst." Diese Ansicht vertritt SPD-Landtagskandidat Bernd Wölbern nach einem Gespräch mit der Bildungsexpertin der Landtagsfraktion, Ingrid Eckel. "Ich bin gespannt, wie Herr Wulff den Elternwunsch nach mehr Gesamtschulen erfüllen will, wenn es weiterhin gesetzlich verboten bleibt, Gesamtschulen in Niedersachsen zu errichten", so der Wohnster. "CDU und FDP sind jedenfalls nicht bereit, gemeinsam mit der SPD das Errichtungsverbot in der nächsten Landtagssitzung zu kippen." berichtet Wölbern.
Die SPD-Fraktion bringt nächste Woche einen Antrag auf Aufhebung des Errichtungsverbotes für Gesamtschulen in den Landtag ein. "Es besteht dringender Handlungsbedarf. Der Ruf nach mehr Gesamtschulen im Land wird immer lauter. Sogar CDU-Bürgermeister erkundigen sich in der Staatskanzlei, wann das Errichtungsverbot endlich aufgehoben wird, wie mir Ingrid Eckel bestätigt." fährt Wölbern fort.
Der Gesetzentwurf zielt auf die Aufhebung des Errichtungsverbots für Gesamtschulen sowie auf die Verpflichtung der kommunalen Schulträger, Kooperative oder Integrierte Gesamtschulen in ihrem Zuständigkeitsbereich zu errichten, wenn diese Schulform von einer hinreichend großen Zahl von Erziehungsberechtigten nachgefragt wird. Zur Erreichung dieses Ziels muss zunächst im Gesamtschulparagrafen des Niedersächsischen Schulgesetzes das seit 2003 bestehende Errichtungsverbot für Gesamtschulen aufgehoben werden. Dazu ist die Streichung eines Satzes notwendig: "Neue Gesamtschulen dürfen nicht errichtet werden". Genau das ist der SPD-Antrag.
14.10.2007
Bei guter Laune und Sonnenschein durch Sittensen
„Sittensen kennen lernen“: unter diesem Motto stand die erste Erkundungstour durch Sittensen. Der SPD-Ortsverein der Börde Sittensen
hatte diese Fahrradtour durch Sittensen organisiert. Mit Erika Jaschinski, Heinz-Hermann Evers, Gerhard Brunkhorst sowie Mike Ziesing hatten die Teilnehmer ein fachkundiges Führungsteam.
Die Teilnehmer erhielten detaillierte Informationen zu folgenden Sehenswürdigkeiten: Wassermühle, Rathaus, Kirche, Niederdeutsche Bühne, Ringwallanlagen, Schwimmbad, Schulen, Polizeistation, Bauhof, Heimatmuseum. „Ich habe immer gedacht ich wüsste alles über Sittensen, aber ich habe viel Neues erfahren“, so ein Teilnehmer, der sich spontan für die nächste Tour angemeldet hat.
Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Andreas Schmidt-Spinner, sah zum Abschluss bei Kaffee und Butterkuchen in der Alten Schmiede nur zufriedene Gesichter und ist sich sicher: „Es wird eine nächste Entdeckungstour geben“
14.10.2008
Nach fast fünf Jahren am Ziel
"Manchmal lohnt es sich eben doch, dicke Bretter zu bohren." so das Fazit von Bernd Wölbern, Fraktionschef der SPD im Rotenburger Kreistag. Hintergrund: Auf dem Dach der Müll-Umschlaganlage des Kreises in Rehr wird ein Solarkraftwerk mit einer Gesamtspitzenleistung von über 100 kW installiert. Fünf Jahre hat es gedauert, bis aus einem Antrag der SPD nun Wirklichkeit wurde.
"Seinerzeit war es mein ehemaliger Fraktionskollge Hartmut Prelle aus Tarmstedt, der 2002 angefragt hat, ob nicht eine solche Anlage in Rehr gebaut werden solle. Die Kreisverwaltung hat daraufhin in vorbildlicher Weise vorbereitend gearbeit und ein fachlich sehr fundiertes Gutachten durch ein Ingenieurbüro erstellen lassen." weiß Wölbern.
Nach eingehenden Beratungen sei man damals im Fachausschuss zu der Überzeugung gelangt, das der Bau einer Solaranlage sinnvoll sei.
Wölbern weiter: "Leider gab es dann aber einen etwas spontanen Sinneswandel bei der Mehrheitsfraktion, so dass das Projekt 2004 gekippt wurde. Aber das ist ja nun glücklicherweise Vergangenheit."
In diesem Jahr nun wurde eine erneuter Anlauf genommen und die Sozialdemokraten stellten einen erneuten Antrag zur Errichtung einer Fotovoltaikanlage in Rehr. Diesmal mit Erfolg.
"Schön, dass die Sache jetzt einvernehmlich im Kreistag getragen wird. Es ist gut, dass der Landkreis hier eine Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz einnimmt. 75 Tonnen Kohledioxid weniger pro Jahr. Das kann sich sehen lassen! Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt allerdings: Wir haben fünf Jahre verschenkt. Das ist nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund der damals noch höheren Vergütung schade." so Bernd Wölbern abschließend.
09.11.2007
Einladung
„Beste Bildung für alle Kinder“
Zukunft der Bildung in Niedersachsen
29. November 2007 um 19.30 Uhr im Oste-Hotel in Bremervörde
Die SPD ist die Bildungspartei Deutschlands. Wir sind stolz darauf, maßgebliche Impulse für die Entwicklung der Bildungslandschaft geliefert zu haben. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst, und legen ein Konzept zur Modernisierung aller Bildungsbereiche in Niedersachsen vor. Wolfgang Jüttner hat die NRW- Landespolitikerin Renate Hendricks als zukünftige Kultusministerin in das Niedersachsen-Team berufen. Hendricks war sechs Jahre Vorsitzende des Bundeselternrates und ist seit 2005 Mitglied der SPD Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag. Renate Hendricks zur Situation in Niedersachsen:
„In Niedersachsen sind allein im vergangenen Jahr 70 Privatschulen gegründet worden. Das zeugt davon, wie unzufrieden die Menschen mit dem staatlichen Schulsystem sind. Wir müssen das Schulsystem Schritt für Schritt umbauen. Hin zu einer Gemeinsamen Schule. Durch gezieltes Fördern eines jeden Kindes, vor allem aber durch die Einbeziehung der Eltern, muss mehr Bildungsgerechtigkeit geschaffen werden.
Das konservative Modell einer „eigenverantwortlichen Schule“ ist mit heißer Nadel gestrickt und übereilt eingeführt worden, ohne den Schulen den dringend dafür benötigten Hintergrund anzubieten. Nun stehen sie da und müssen sehen, wie sie mit der Eigenverantwortlichkeit klar kommen.
Die Schulen brauchen Unterstützung auf dem Weg zu einer „Schule der Vielfalt“, die ihre Schüler individuell fördert. Wer glaubt, dass sie das alleine schaffen, der irrt. Die Lehrkräfte müssen befähigt werden, einen besseren, attraktiveren Unterricht zu gestalten. Wichtig ist auch eine Zusammenarbeit mit Psychologen und Sozialpädagogen. Außerdem geht es für die Schulen darum, eine eigene Identität zu entwickeln und ein Wir-Gefühl zu schaffen, um im Wettbewerb mit den innovativen Privatschulen bestehen zu können“.
25.11.2007
Tradition und moderne Technik
Am 5.12. fand das traditionelle „Schnittchenessen“ vom SPD-Ortsverein der Börde Sittensen statt. Eingeladen waren alle Mitglieder, Sympathisanten und Freunde. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Andreas Schmidt-Spinner konnten sich die Gäste an den liebevoll hergerichteten Aufschnitt- und Stollenplatten gütlich satt essen. Sichtlich begeistert über die große Teilnehmerzahl war nicht nur der Wirt, der ständig für Nachschub sorgte.
An diesem gemütlichen Abend wurde auch noch der/die Gewinner (in) vom diesjährigen Fotowettbewerb zum SPD-Kalender 2008 ermittelt. Die drei anwesenden Teilnehmer erhielten zunächst als Dankeschön für die Teilnahme, wie die übrigen Teilnehmer mit Fotos auf dem Kalender auch, einen Gutschein. Als Hauptgewinn stand eine Digitalkamera zur Verlosung. Der hiesige Landtagskandidat Bernd Wölbern fungierte als „Glücksfee“. Nach wenigen Minuten stand die glückliche Hauptgewinnerin fest: Astrid Hastedt. Mit einem strahlenden Lächeln nahm sie den Hauptpreis entgegen. Fazit an diesem Abend: Traditionelle Anlässe und moderne Technik passen wunderbar zusammen.
12.12.07
Qualität setzt sich durch
SPD-Landtagskandidat sieht im 1. Platz der Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim beim Deutschen Schulpreis eine weitere Bestätigung seiner Überzeugung, dass das Errichtungsverbot für neue Gesamtschulen aufgehoben werden muss. „Erneut hat sich gezeigt, dass Gesamtschulen für die größtmögliche Qualität schulischer Bildung stehen“, sagt der Wohnster. „Auch wenn die Ewiggestrigen in Reihen der CDU weiterhin ihren Kampf gegen erfolgreiche Konzepte führen – die Fakten sprechen ein deutliche Sprache.“
Angesichts der Situation im Bildungsbereich ist es laut Wölbern dringend notwendig, dass die schwarz-gelbe Landesregierung ihre ideologischen Scheuklappen endlich ablegt und den Elternwillen ernst nimmt. „Leider hat die CDU-Fraktion null Ideen, wie die Bildungspolitik im Land endlich den Erfordernissen der Zeit angepasst werden kann. Außer lauwarmen Wahlkampfversprechen des Ministerpräsidenten und heilloser interner Zerstrittenheit ist von der CDU zu diesem Zukunftsthema nichts zu vernehmen. Es ist geradezu peinlich, dass Busemann sich einerseits stolz bei der Verleihung in Berlin freut und gleichzeitig in Niedersachsen verhindert, dass das Errichtungsverbot für Gesamtschulen aufgehoben wird.“ Bernd Wölbern verweist darauf, dass der Minister am kommenden Mittwoch im Plenum für den Gesetzentwurf der SPD und damit für die sofortige Aufhebung des Errichtungsverbotes für Gesamtschulen stimmen kann. „Es ist logisch nicht erklärbar, warum die CDU weiterhin eine erwiesenermaßen erfolgreiche Schulform in Niedersachsen verbieten will.“
Unter den 10 nominierten Schulen befinden sich übrigens auch die Integrierte Gesamtschule List (Hannover) und die Laagberg-Schule (Wolfsburg), eine Grundschule, in der ebenfalls integrativ unterrichtet wird.
Die von der SPD als zukünftige Schulform favorisierte Gemeinsame Schule ist, verkürzt ausgedrückt, eine Weiterentwicklung bestehender Gesamtschulen, die aber nur dort eingeführt werden soll, wo Eltern dies wollen..
„Insofern sollten die Damen und insbesondere Herren der CDU endlich die Qualitäten dieser Schulform zur Kenntnis nehmen, und aufhören dummdreiste Lügen zu verbreiten, indem sie fortwährend von „Gleichmacherei in Zwangseinheitsschulen“ schwadronieren.“ so Wölbern. Wem nicht mehr zu einem so wichtigen Thema einfalle, der müsse sich fragen lassen, ob er für hohe Ämter geeignet ist.
12.12.07
Bernd Wölbern auf Tour Landtagswahl 2008
Die heiße Phase des Landtagswahlkampfs beginnt. Am 27. Januar entscheiden die Niedersachsen, wer in Zukunft die Politik des Landes bestimmen soll. Bei uns kandidiert für die SPD der Wohnster Biologe Bernd Wölbern, der die vergangenen Wochen genutzt hat, um viele Hausbesuche zu absolvieren. Dabei hat er mit Tausenden von Bürgerinnen und Bürgern gesprochen.
Auf der Wahlkreiskarte kann man an der roten Farbe erkennen, in welchen Gemeinden Wölbern schon Hausbesuche gemacht hat. (Zum Vergrößern auf die Karte klicken)
Mehr zum Wahlkampf Bernd Wölberns
01.01.08
Einsammeln ausgedienter Weihnachtsbäume am 12. Januar 2008
Aktion des SPD-Ortsvereins in Sittensen
Es ist schon Tradition, am ersten Samstag nach "Heilige Drei Könige" sammelt der SPD-Ortsverein Börde Sittensen mit vielen fleißigen
Helfern die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Die Sammelaktion findet also dieses Mal am Samstag, dem 12. Januar 2008 statt. Bis 9.00 Uhr sollten die Bäume gut sichtbar am Straßenrand liegen. Sie müssen frei von Baumschmuck (Lametta oder ähnlichem) sein.
Es werden grundsätzlich alle Straßen in Sittensen von den Sammelwagen angefahren. Diese Aktion ist wie in den vergangenen Jahren kostenlos und ein Beitrag des SPD-Ortsvereins Börde Sittensen zum Umweltschutz. Eine fachgerechte Entsorgung ist dadurch gewährleistet. Alle Bäume werden zum Grünschnitt-Sammelplatz gebracht, dort später geschreddert und kompostiert. Dadurch entfallen viele Einzelfahrten mit dem Auto und keiner muß die sperrigen Bäume in sein Auto zwängen. Die organisatorische Leitung liegt bei Klaus Huhn.
Wer mithelfen möchte, melde sich bitte unter Tel.:04282/4366 oder huhn@spd-sittensen.de an.
06.01.08
„Jede Zeit will eigene Antworten“
Die SPD hat sich ein neues Grundsatzprogramm gegeben. Das Hamburger Programm. Den Traditionen bewusst, der Zukunft zugewandt. Auf der Basis ihrer Grundwerte stellt sich unsere Partei den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. In der intensiven Debatte um die neuen Leitlinien sozialdemokratischer Politik wird sich mancher die Frage gestellt haben, was Willy Brandt seiner Partei geraten hätte. Am 8. Oktober hat sich zum 15. Mal sein Todestag gejährt. Doch seine Themen und Ziele sind brandaktuell.
Unter maßgeblicher Beteiligung von Brandt vollzog die SPD mit dem Godesberger Programm den Wandel von einer sozialistischen Arbeiterpartei hin zur linken Volkspartei. Als Außenminister in der Großen Koalition und noch mehr als Bundeskanzler stand er für eine neue und international verlässliche Ost- und Friedenspolitik. „Wandel durch Annäherung“ nannte Brandt das. Als Gegner jeglicher Gewaltherrschaft und Unterdrückung versuchte er, das Los der Menschen jenseits des Eisernen Vorhangs zu erleichtern und die Gefahr von Kriegen zu verringern. Unter seiner Kanzlerschaft modernisierte sich Deutschland grundlegend. Ziel seiner Politik war es, Chancengerechtigkeit durchzusetzen und durch sozialdemokratische Bildungspolitik niemanden zurückzulassen.
Brandt war es auch, der vor 30 Jahren als Vorsitzender der Nord-Süd-Kommission die Globalisierung der Politik zur Behandlung globaler Ungerechtigkeit und des Ressourcen-Raubbaus einforderte. Der Deutschen Einheit, bereitete er mit seiner Verständigungspolitik den Boden.
Und die Politik der SPD unter Kurt Beck steht genau in dieser Tradition: Das Hamburger Programm richtet sich an die solidarische Mehrheit in Deutschland. Es geht um Antworten auf die Globalisierung. Um die Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung und eines „qualitativen Wachstums“. Um die Modernisierung des Sozialstaats zur Sicherstellung der Chancengleichheit und der gesellschaftlichen Solidarität. Willy Brandt ist nie solchen Modernisierungen ausgewichen. Nie hat Brandt einen Gegensatz zwischen den Begriffen der „Sozialen Demokratie“ und des „Demokratischen Sozialismus“ gesehen. „Die SPD bleibt eine Partei der Reformen“, sagte Brandt nach der Vereidigung als Bundeskanzler. Er hat immer Verantwortung übernommen. In einer Rede zum Geburtstag der Nürnberger SPD stellte er 1991 fest: „Es eröffnen sich beispielslose Chancen der Zusammenarbeit, der Bündelung von Kräften und der Überwindung von Unterdrückung, Ausgrenzung und krasser Ungleichheit. Eine zukunftsorientierte Sozialdemokratie hat diese Chancen zu nutzen (…) und verlangt gerade von uns (…) ein neues Verständnis von europäischer und weltweiter Verantwortung“. Diese Vision verfolgt die SPD nun konkret weiter. Willy Brandt war weder Populist noch Demagoge. Er hat sich scharf gegen jegliche Verharmlosung des kommunistischen Terrors gewandt. Er wehrte sich gegen linksextreme Strömungen. Die Reaktionen von führenden Politikern der Linkspartei auf den Schießbefehl an der Mauer hätte er als skandalös und geschichtsvergessen verurteilt. Die konservierende, ideenlose Politik der Lafontaine-Partei, die sich zurückträumt in den alten Nationalstaat der 70er Jahre, hat nichts zu tun mit den Überzeugungen Willy Brandts.
„Nichts kommt von selbst. Nur Wenig ist von Dauer.“ hatte Brandt noch kurz vor seinem Tod den Sozialdemokraten mit auf den Weg gegeben. „Darum besinnt euch auf eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will (…).“
Wir sollten dankbar sein, dass wir einen Wohlstand erreicht haben, der Vieles leichter macht. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass auch heute noch Menschen in unserem reichen Land von diesem Wohlstand ausgeschlossen bleiben. „Der Wert einer Gesellschaft bemisst sich daran, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht.“ so Landesbischöfin Margot Käßmann. Sie hat recht. Schauen Sie mal, ob Ihr Nachbar Hilfe braucht. Eine spontane Einladung zu einer Tasse Kaffee ist überraschend und wirkt Wunder. Ich wünsche Ihnen einen schönen und friedlichen Sonntag.
Herzlichst
Ihr Bernd Wölbern
10.01.2008
Erziehen statt strafen
Vor einigen Tagen überfielen zwei Jugendliche in München einen Rentner und verletzten ihn schwer. Einige Unionspolitiker fordern deshalb reflexartig eine Verschärfung des Jugendstrafrechts.
Doch sie beachten dabei die Absichten des Jugendstrafrechts nicht richtig oder sie wollen sie schlichtweg nicht beachten. Es stützt sich auf die Idee, dass kriminelle Jugendliche erziehbar sind. Ein Jugendlicher soll aus seinen „kleinen“ Taten lernen, nicht einfach nur im Gefängnis schmoren. Wobei eine Haftstrafe bei den Münchener Straftätern durch das Ausmaß der Tat jedoch gerechtfertigt ist.
Es geht in erster Linie um die Wiedereingliederung der Straftäter in die Gesellschaft. Unionspolitiker fordern, die maximale Strafdauer von aktuell 10 auf 15 Jahre zu erhöhen. Diese Verschärfung dient jedoch in keinster Weise der Erziehung der Jugendlichen, sie sollen lediglich länger weggesperrt werden.
Man sollte die Haftstrafe immer in Relation sehen zum Lebensalter des Täters. Für einen 20 Jährigen sind 10 Jahre Haft sein halbes bisheriges Leben. In dieser Lebensphase bauen sich junge Menschen normalerweise eine gesicherte berufliche Existenz auf und gründen eine Familie. Dies geht aber nicht vom Gefängnis aus.
Zusätzlich bleibt zu sagen, dass Straftäter durch die Strafhöhe nicht abgeschreckt werden. Man würde kaum in den Sekunden vor einer Straftat, meistens eine Gewalttat, überlegen, dass die maximale Strafe nun bei 15 Jahren liegt und nicht mehr bei 10. Ein Täter geht davon aus, dass er nicht geschnappt wird, und deshalb sind ihm die Strafhöhen relativ egal. Heranwachsende sind nach einer langen Haftstrafe sehr schwer in die Gesellschaft einzugliedern. Diese Schwierigkeiten treten bereits bei einer Haftlänge von vier bis fünf Jahren auf.
Bei der Diskussion über eine Verschärfung des Jugendstrafrechts wird auf dem Rücken der Jugendlichen, die auf die schiefe Bahn geraten sind, Wahlkampf gemacht. Aber diese Jugendlichen sind noch lange nicht verloren.
13.01.2008
Helfer sammeln rund 1000 Weihnachtsbäume ein
Am vergangenen Samstag trafen sich wieder insgesamt 27 freiwillige Helfer, die in Sittensen die ausgedienten Weihnachtsbäume eingesammelt haben.
An vier unterschiedlichen Treffpunkten begann jeweils ein Team, zu dem jeweils ein Fahrzeug mit Anhänger gehörte. Anschließend wurden sämtliche Straßen abgefahren, um die bereitgelegten Bäume einzusammeln. Mit viel Spaß und guter Laune machten sich alles Helferinnen und Helfer ans Werk. Auf dieses Weise wurden die Weihnachtsbäume einer gerechten Entsorgung zugeführt. Zu gegebener Zeit werden sie, mit dem schon vorhandenen Grün und Strauchschnitt geschreddert und der Kompostieranlage in Gnarrenburg zugeführt. Bei den 25Fuhren sind um die 1000 Weihnachtsbäume eingesammelt worden.
Diese Aktion des SPD-Ortsverein Börde Sittensen war, wie schon alle vorangegangenen Jahre, für die Sittenser Haushalte kostenlos. Besonders erwähnenswert ist dabei, dass es sich hier um eine überparteiliche Aktion handelt. Besonders den Fahrern gebührt ein großes Lob. Ohne diese Hilfe wäre diese kostenlose Aktion in Sittensen nicht möglich.
Den Abschluss der Sammelaktivitäten bildete ein gemeinsamer Imbiss im Gasthof zu „Alten Schmiede“ am Mühlenteich, zu dem alle Helferinnen und Helfer eingeladen waren. Auch in diesem Jahr waren sich wieder alle einig, die Aktion am 10. Januar 2009 zu wiederholen.
13.01.2008
Anonyme Zuschriften
Lieber Absender.
Ich bedanke mich für die Karte, die Sie mir am 14.01.2008 geschrieben haben. Ich hätte Ihnen natürlich gerne persönlich geantwortet, aber leider haben Sie den Absender vergessen. Also antworte ich Ihnen auf diese Weise.
Sie fragen unter Anderem, was ich für "Deutsche mache"? Dazu teile ich Ihnen mit, dass ich bei Allem was ich politisch tue, nicht zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen unterscheide. Ich fordere Mindestlöhne für ALLE Arbeitnehmer, ich möchte eine bessere Bildungsgerechtigkeit für ALLE Schüler. Und ich möchte ernsthaften Klimaschutz für ALLE Menschen. Ich kämpfe für ein besseres ÖPNV-Angebot, damit ALLE Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Rotenburg bessere Möglichkeiten haben, auch ohne eigenes Auto mobil zu sein. Ich bin Deutscher. Wo der Zusammenhang zwischen "Vaterland" und "Mord und Totschlag" liegt, erschließt sich mir allerdings nicht, und das, obwohl ich sehr wach bin. Für mich ist Deutschland mein Vaterland, Deutsch ist meine Muttersprache und Wohnste ist meine Heimatgemeinde.
Gerne hätte ich genauer gewusst, wo genau die SPD "uns" (wer ist das?) verkauft. Als ehemalige SPD-Mitglied sollten Sie doch in der Lage sein, mir diesen Sachverhalt im Detail zu erklären. Wir könnten dann gemeinsam nach Lösungen suchen, wir wir verhindern können, dass wir irgendwann "eine DDR sind".
Abschließend möchte ich bezweifeln, dass Sie, lieber Kartenschreiber, in der Lage sind, den "Willen des Volkes" in seiner Gesamtheit zu kennen. Für die Zukunft biete ich Ihnen an, sich jederzeit wieder persönlich an mich zu wenden, wenn Sie zu bestimmten Themen Fragen haben. denken Sie dann aber bitte daran, mir eine Kontaktmöglichkeit mitzuteilen.
Mit freundlichem Gruß
Bernd Wölbern
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Leseabschrift der Karte:
"Ihr Lebenslauf interessiert keinen. Was machen Sie für deutsche? Wir.sind mittlerweile Deutsche im Gastland. Es muss noch sehr Nord und Totschlag geben. Vielleicht werden auch Sie wach und wissen was die Deutschen brauchen, nämlich wieder ein deutsches Vaterland.
Als ehemaliges SPD-Mitglied muss ich bei der Politik NPD und Linke wählen. Denn die SPD verkauft uns bis wir eine 'DDR sind nur es ist nicht der Wille des Volkes."
17.01.2008
Hurra! Geld kommt!
SPD-Landtagskandidat Bernd Wölbern ist überrascht: „Jahrelang wurde gestrichen, gekürzt, abgebaut und vertagt. Jetzt kommen endlich wieder Segnungen über die Gemeinden und Städte, auf die sie so lange warten mussten. Rechtzeitig, wenige Tage vor der Wahl, tut sich das Füllhorn auf. Gutes Timing. Respekt.“
Erst wurde die Sportstättenförderung abgeschafft, jetzt wird ein 30-Mio-Programm (verteilt landesweit auf 5 Jahre) aufgelegt. 155.000 Euro davon gehen nach Elm. Hauptgewinn im Norden. Ich freue mich für die Elmer.
Weiter geht’s. In Zeven kommentiert der Landtagsabgeordneten Ehlen, offensichtlich total überrascht aber glücklich, die Bekanntgabe des Sozialministeriums (war da nicht was…?), dass Zeven 150.000 Euro für den Umbau der Stadt erhält. Die Zahlen waren aber längst besprochen und keineswegs mehr so neu. Egal. Auch für Zeven kann mich das nur freuen. Ach wäre doch nur immer Wahl.
Und in Visselhövede wird gerade noch rechtzeitig die „Auftaktveranstaltung“ für das PROFIL-Programm der EU über die Bühne geschoben, wo zum wiederholten Male die mehr als 800 Millionen Euro EU-Förderung für den „Ländlichen Raum“ (war da nicht auch was…?) doziert werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Meine Dringende Bitte an die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Rotenburg: Wenn Sie wirklich das Beste wollen, dann schauen Sie genau hin. Lassen Sie sich nicht blenden oder täuschen. Sie sind das Volk.
17.01.2008
Wölbern: Klimaschutz von CDU/FDP nicht gewollt
„CDU und FDP haben ja sehr deutlich gemacht, was sie tatsächlich über den Klimaschutz denken“, so Bernd Wölbern, Diplombiologe und SPD-Landtagskandidat für den Altkreis Bremervörde. „Wulff hatte im Dezember.2006 insgesamt 300 Mio. versprochen – davon ist auch nach mehr als einem Jahr nichts zu finden“.
Klimaschutz in Niederachsen sei einfach nur eine Fehlanzeige. „Der GEO-Klimaschutz-Check zeigt ganz klar wo Niedersachsen steht: Unteres Drittel“, so Wölbern. Insgesamt 20 Kriterien für den Klimaschutz seien untersucht worden. Fazit für Niedersachsen: Eine aktive Klimapolitik fehlt bislang im Land.
„Leider nichts Neues“, so Wölbern. „Fragen aus der SPD-Landtagsfraktion beantwortet Umweltminister Sander ausweichend bis gar nicht: Gelder werde es erst nach beantragten Klimaschutzprojekten geben. Seltsames Haushaltsverständnis.“ Niedersachsen steht in Sachen Klimaschutz als Schlusslicht im Ländervergleich da. In Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt etwa gibt es längst schon Klimaschutzprogramme. Wölbern: “Nur bei uns soll Klimaschutz Privatsache werden.“
Für die SPD steht fest: Wulff hat viel versprochen in Sachen Klimaschutz, aber nichts gehalten. Und sein Umweltminister kann dazu nichts sagen. Die SPD fordert mit Sofortmaßnahmen wie energetischer Sanierung sozialer Infrastruktur zu beginnen. Hierfür gebe es auch Gelder des Bundes, etwa durch den Investitionspakt. „Damit könnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, so Bernd Wölbern. „Die dringende Sanierung von Kindergärten und Schulen vorantreiben und gleichzeitig praktischen Klimaschutz betreiben.“ Es reiche nicht, mit dem Finger auf die anderen zu zeigen, man muss schon selbst etwas tun – der SPD-Klimaschutzpakt sei eine überzeugende Sache, „er ist solide finanziert und 51 Mio. Euro sind bereitgestellt“, so der Sozialdemokrat.
Der SPD-Klimaschutzpakt startet mit einem Maßnahmenpaket zur Energieeffizienz in landeseigenen Liegenschaften. Es folgen energetische Sanierungen an öffentlichen Gebäuden wie Kindertagesstätten. „Mit einer Ökostrominitiative werden wir aufzeigen, wie jeder von uns seinen Beitrag leisten kann. Der rasante Klimawandel erfordert schnelleres Handeln und kräftigen Druck auf die Politik insgesamt. Abwarten ist nicht mehr angesagt.“, so Wölbern. „Die SPD in Niedersachsen ist für den Klimaschutz jedenfalls gut am Start. Für uns ist das kein Modethema. Wer hier weiter pennt, gefährdet die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Also: Aufwachen!“
18.01.2008
Unterschiede beim Umgang mit den ELER-Mitteln
Der SPD-Landtagskandidat für den Altkreis Bremervörde weist auf die Ergebnisse einer Studie des Instituts für ländliche Räume hin. Danach gibt es deutliche Unterschiede in der Ausgestaltung und finanziellen Schwerpunktsetzung der ländlichen Entwicklungsprogramme nach der ELER-Verordnung in den Bundesländern (ELER ist der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums; sie bildet die Grundlage für die ländliche Entwicklungspolitik der EU).
“Dass es bei einem so großen und umfassenden Programm unterschiedliche Akzente gibt ist natürlich völlig normal.“ so Wölbern in einer Pressemitteilung. Allerdings gäbe es Entwicklungsdefizite in vielen Bereichen des Ländlichen Raumes. „Ich hätte mir gewünscht, dass die EU-Mittel deutlich besser gestreut werden und nicht so eng fokussiert eingesetzt werden.“ Insbesondere die Verfügbarkeit von Breitband-Datenleitungen (DSL) sei gerade im Landkreis Rotenburg über die Maßen schlecht.
„Während Hamburg und Niedersachsen das größte finanzielle Gewicht auf Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft legen (Schwerpunkt 1 der ELER-Verordnung), setzen Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen die meisten Mittel für Maßnahmen zur Verbesserung der Umwelt und der Landschaft ein (Schwerpunkt 2). Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein konzentrieren ihre Mittel hingegen stärker auf Maßnahmen zur Steigerung der Lebensqualität im ländlichen Raum und Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft (Schwerpunkte 3 und 4).“ zitiert Wölbern Ergebnisse der Studie.
Wer vom Ländlichen Raum spreche, müsse alle Menschen gleichermaßen berücksichtigen, die in diesem Raum wohnen, leben und arbeiten. „Wäre frühzeitig mehr Gewicht auch auf die Schwerpunkte 3 und 4 gelegt worden, würden wir jetzt nicht den Mangel an DSL-Leitungen beklagen müssen.“ so Wölbern abschließend.
21.01.2008
Gesagt - Getan!
Wölbern besucht alle 106 Ortschaften im Wahlkreis
"Gesagt - Getan". SPD-Landtagskandidat Bernd Wölbern hatte es angekündigt. Am Donnerstag war es so weit: Alle 106 Ortschaften wurden von Wölbern seit dem 14. November besucht. Das waren (bisher) 7.760 Besuche. Wölbern: " Zwei Tage mache ich noch. Ich bin bis einschließlich Samstag noch im Altkreis Bremervörde unterwegs. Meine Zielmarke von 8.000 Besuchen werde ich erreichen. Wie versprochen."
25.01.2008
Winterwanderung des SPD-Ortsvereins
Am Samstag, 1.3.08 ab 14.00 Uhr lädt der SPD-Ortsverein wieder zu seiner jährlichen Winterwanderung ein. Nachdem diese im letzten Jahr in Ippensen startete, haben sich dieses Mal Saliha Arican aus Kalbe und Christian Glattfelder bereit erklärt, die Organisation zu übernehmen.
"Wir starten um 14.00 Uhr in Kalbe am Dorfgemeinschaftshaus und werden nach ca. 2,5 bis 3 Stunden Fußmarsch durch Wald und Flur in Tiste ankommen", so die Organisatoren. Aber keine Angst: Die Wanderung ist für Groß und Klein geeignet. Für Getränke unterwegs ist gesorgt.
Im Anschluss an die Wanderung ist ein gemeinsames Essen im Dorfgemeinschaftshaus Tiste eingeplant. "Ein kleines Gewinnspiel darf dabei natürlich nicht fehlen", macht Saliha Arican neugierig und weist auf den 1. Preis hin: zwei Gutscheine für die Niederdeutsche Bühne in Sittensen. Von den erwachsenen Teilnehmern wird am Veranstaltungstag ein Kostenbeitrag von 5,- € eingesammelt.
Anmeldungen werden bis zum 24.2. beim SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Andreas Schmidt-Spinner per Telefon (04169-1356 )oder per E-Mail erbeten.
Neuer Vorstand des Ortsvereins
Auf der letzten Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins der Börde Sittensen konnte der Vorsitzende Andreas Schmidt-Spinner
zahlreiche Mitglieder begrüßen. Besonders erfreute die Anwesenden, dass diesmal zwei neue junge Mitglieder begrüßt werden konnten. Mit Stephanie Havemann und Tobias Münch traten zwei junge Leute der Partei bei.
Haupttagesordnungspunkt des Abends war die Wahl des neuen Vorstandes des Ortsvereins. Einstimmig wurde Andreas Schmidt-Spinner in seinem Amt bestätigt. Als Stellvertreter wurde Iris Stabenau bestätigt und Jan Flacke neu in den Vorstand gewählt. Weitere Ämter bekleiden Traute Flacke (Schriftführerin) und Manfred Schröpfer (Kassierer). Beisitzer wurden Stephanie Havemann, Bärbel Loose, Günter Peemöller und Ulrich Stabenau.
Auf dem Unterbezirksparteitag wird der Ortsverein zukünftig von Traute Flacke, Jan Flacke , Piet van Zeijl und Andreas Schmidt-Spinner vertreten.
03.03.2008
Joachim Stünker:
„Das strenge Verbot, Gesamtschulen einzurichten, muss aufgehoben werden“
„Politik bedeutet für mich – Mitbestimmung, Langweile, in einer Demokratie leben, viele Diskussionen, viele Sitzungen, das Wahlrecht zu haben“, sagen Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule Sittensen der Klasse 10 bei einem Brainstorming zum Thema Politik.
Während ihrer Abschlussklassenfahrt besuchten die 54 Jugendlichen mit vier Lehrerinnen und Lehrern den heimischen Bundestagsabgeordneten Joachim Stünker (SPD) in Berlin.
Nach der Erläuterung der parlamentarischen Sitzungswoche standen die Themen Schulpolitik und das Verhältnis zur Linkspartei im Mittelpunkt der Diskussion. „Wie geht es mit den Hauptschulen weiter? Es gibt immer weniger Klassen!“, sorgen sich Lehrer und Schüler. „Ich bin gegen das dreigliedrige Schulsystem“, stellt Stünker klar. Das strenge Verbot, Gesamtschulen einzurichten, müsse aufgehoben werden.
„Etwa vier Fünftel unserer Fraktion wollen weder eine Kooperation noch eine Koalition mit den Linken“, erläutert Stünker der Gruppe. Auch für ihn sei dies undenkbar, da die Linke nicht wirklich am demokratischen Prozess interessiert sei. Er könne auch nicht feststellen, dass sich die Linke zielorientiert an der parlamentarischen Arbeit beteilige, da sie oftmals den Ausschuss-Sitzungen fern bleibe.
Nach der Diskussion mit Stünker besuchten die Jugendlichen das Plenum an ihrem vorletzten Tag der Klassenfahrt in Berlin.
17.03.2008
Mitgliedschaft gegen das Vergessen
SPD-Ortsvein Mitglied im Verein Lager Sandbostel Auf der letzten Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins der Börde Sittensen wurde
mehrheitlich der Beitritt in den Verein "Dokumentations- und Gedenkstätte Sandbostel e.V." beschlossen.
"Mit diesem Beitritt können wir unseren Beitrag leisten, dass diese Gedenkstätte erhalten bleibt", teilt der Vorsitzende Andreas Schmidt-Spinner mit. "Gerade nach den jüngsten Ereignissen in Sittensen sollten wir es nicht bei mündlichen Bekundungen bewenden lassen. Es ist eine Aufgabe, auch für die Zukunft, Geschichte nicht ins Vergessen geraten zu lassen, damit sich ein menschenverachtendes Regime wie die Nazi-Diktatur nie wiederholt", so Schmidt-Spinner. "Durch diese Mitgliedschaft erhalten die noch lebenden Opfer und ihre Nachkommen eine Lobby" teilte der Vorsitzende zum Abschluss mit. Informationen zum Lager Sandbostel
04.04.2008
Gute Arbeit sichtbar machen – nicht nur vor den Wahlen.
Vierdener SPD-Ratsfraktion wirbt für "engagierte Mitmacher".
Die Mitglieder der SPD-Fraktion im Vierdener Gemeinderat werben für ihre politische Arbeit. "Das Wichtigste ist, dass man auf dem Boden der Realität bleibt. Darum ist uns die Meinung der Menschen wichtig. Auch zwischen den Wahlen." so Günter Peemöller (Ippensen), der neben Dr. Hans-Peter Klindworth (Ramshausen) und Bernd Sievers (Vierden) im Rat sitzt.
Verständlichkeit und Offenheit seien notwendig, aber auch, sich permanent mit den Bürgerinnen und Bürgern auszutauschen. "Es wäre
darum für alle sehr gut und hilfreich, wenn noch mehr Leute mitmachen würden. Guten Ideen verschließen wir uns nie, weil wir Ratsarbeit als Sacharbeit begreifen. Leider sieht das nicht Jeder so im Rat."
Viele Anträge und Anregungen der SPD würden zur Zeit abgearbeitet oder sind es schon: "Dazu gehört der Bau eines Fuß- und Radweges in Groß Ippensen oder die Fertigstellung des Spielplatzes Ippensen Farm. Ebenfalls haben wir die Sicherung und Verbesserung der Bushaltestellen und die Versetzung der Ortsausgangssteine um die vorhandenen Baulücken nutzen zu können angeregt." erläutert Günter Peemöller.
Und H.P. Klindworth ergänzt: "Hinzu kommen Anträge zur Verkehrssicherheit an den Landkreis bei den letzten Verkehrsschauen. Einiges wurde bereits umgesetzt oder für wichtig befunden." So werden aktuell in Ramshausen an der Landesstraße Messungen durchgeführt, um zu ermitteln ob dort eine Fußgängerampel aufzustellen ist.
Bernd Sievers ergänzt weiter: "Für uns ist es ganz wichtig, dass wir erfahren, was in den Ortsteilen passiert. Wir brauchen Hinweise, was fehlt und wo es Probleme gibt. Und das Alles läuft nicht als Geheimniskrämerei ab. Bei uns können z.B. öffentliche Protokolle von Ratssitzungen eingesehen werden." Hans-Peter Klindworth abschließend: "Wir sind kein verschlossener Club. Wir freuen uns auf engagierte Leute, die was bewegen wollen für ihren Ort. Bei uns finden sie offene Ohren und den Willen, gemeinsam Lösungen zu finden."
Etwa alle drei Monate treffen sich alle, die 2006 auf der SPD-Liste für den Vierdener Gemeinderat kandidiert haben. "Das ist eine gute Entscheidung gewesen, diese Treffen nicht nur auf die Gewählten zu beschränken. Und es sollen gerne noch mehr Leute dazu kommen, hier ist eine Parteizugehörigkeit keine Bedingung," erklären alle drei einstimmig. Wer Interesse hat oder einfach mal etwas loswerden will, erhält weitere Infos unter 04282-1221 (Peemöller), 04169-201 (Klindworth) oder 04282-1686 (Sievers).
Oder per e-Mail.
07.04.2008
Wetzel (SPD) wirft ihren Hut in den Ring
Die SPD-Bundestagsabgeordneten Joachim Stünker und Dr. Margrit Wetzel trafen sich mit den Verantwortlichen der SPD-Ortsvereine im Altkreis Bremervörde und Sittensen.
Der Deutsche Bundestag hat auf Empfehlung der Bundeswahlkommission die Bundestagswahlkreise für die nächste Bundestagswahl im Herbst 2009 neu zugeschnitten. Auch die Wahlkreise im alten Bezirk Lüneburg werden neu gestaltet. Den jetzigen Wahlkreis 31 (Cuxhaven-Stade) werden ab 2009, wie schon bis 2002, Städte und Gemeinden aus dem Norden des Landkreis Rotenburg (darunter auch Sittensen) und Teile des Landkreises Stade bilden.
Auf diesem Hintergrund kam es in der vergangenen Woche zu einem Treffen der beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Joachim Stünker und Dr. Margrit Wetzel, SPD-Abgeordnete im jetzigen Wahlkreis 31, mit den Verantwortlichen der SPD-Ortsvereine im Norden des Landkreises Rotenburg.
Im Gespräch machte Wetzel, die schon von 1990 bis 1994 und von 1998 bis 2002 als SPD-Bundestagsabgeordnete für den Altkreis Bremervörde zuständig war, deutlich, dass sie bereit wäre im neuen Wahlkreis für die SPD zu kandidieren.
Joachim Stünker, der die erneute Teilung des Landkreises Rotenburg auf zwei Bundestagswahlkreise sehr bedauert, erklärte, dass er der für die SPD verantwortliche Bundespolitiker im Landkreis Rotenburg bis zum Ende der Legislatur bleiben werde. Trotzdem müsse im Laufe der nächsten Monate der Stabwechsel organisiert werden.
Stünker, der sich Margrit Wetzel sehr gut als seine Nachfolgerin in der Verantwortung für die Entwicklung des Altkreises Bremervörde vorstellen kann, sagte: „Ich meine, dass die Partei gut beraten wäre, sich erneut auf Margrit Wetzel als Kandidatin zu einigen. Sie bringt viel Erfahrung als Bundestagsabgeordnete mit, kennt die örtlichen Gegebenheiten und setzt sich für die Interessen in ihrem Wahlkreis ein“, warb Stünker. Er wünsche sich einen fließenden Übergang, so Stünker weiter, damit die Bürgerinnen und Bürger ausreichend Gelegenheit bekämen, Margrit Wetzel (erneut) kennen zu lernen.
Die Vertreter der Ortsvereine begrüßten, dass die beiden SPD-Bundespolitiker das Gespräch mit ihnen gesucht haben und werden auf den kommenden Mitgliederversammlungen die Kandidatenfrage beraten. Sie versicherten der beliebten und engagierten Politikerin ihre volle Unterstützung und eine hohe Akzeptanz einer Kandidatur. Die SPD-Ortsvereine im Norden des Landkreises Rotenburg haben ein hohes Interesse daran, dass das seit 2003 bestehende SPD-Bürgerbüro Joachim Stünkers in Zeven auch nach 2009 bestehen bleiben soll, dies wäre auch für Margrit Wetzel wichtig und selbstverständlich.
01.05.2008
Kreis und Kommunen müssen Schulkonzepte entwickeln
Die SPD-Kreistags-Fraktion sieht dringenden Handlungsbedarf seitens des Landkreises und der Kommunen in Sachen Schulplanung. Denn: "War früher für die CDU die Dreigliedrigkeit ein Muss, stellen wir fest, dass die Union in Hamburg und Kiel angesichts der Realität eingeknickt ist. In Schleswig-Holstein lernen die Schüler schon lange bis zur 10. Klasse gemeinsam, mit der Wahl der grünen Bildungssenatorin Christa Goetsch läutet die Hamburger CDU das Ende der Hauptschule in der Hansestadt ein, und langsam erkennt auch die CDU in Niedersachsen an, dass das dreigliedrige Schulsystem nicht mehr lange zu halten ist." so Kreis-Fraktionschef Bernd Wölbern. 
Unlängst habe Kultus-Staatssekretär Peter Uhlig verlauten lassen, dass es in Hannover schon relativ schnell keine Hauptschule mehr geben werde. Auf dem platten Land sei die Schulform zwar weiter wichtig, aber vor allem in den Ballungsräumen leide die Hauptschule trotz aller Reformen unter einem "schlechten Image" zitiert Wölbern Uhlig. Und Kultusministerin Elisabeth Heister Neumann legte sogar noch nach, indem sie mitteilte, es werde künftig mehr Kooperation zwischen Haupt- und Realschulen geben müssen, zum Beispiel gemeinsame Lehrer. Sonst habe man auf Dauer keine wohnortnahen Schulen mehr. "Das ist der Einstieg in den Ausstieg des dreigliedrigen Systems. Und das heißt, dass sowohl Landkreis als auch unsere Samtgemeinden, Gemeinden und Städte jetzt anfangen müssen, konkrete Planungen für die Zeit danach zu entwickeln."
So wie es aussehe, würde insbesondere bei der Einrichtung von Gesamtschulen das Windhund-Verfahren gelten. Wer also mit Konzepten schon weit fortgeschritten ist, hat klare Vorteile. Wölbern: "Ich glaube allerdings nicht, dass die von der Ministerin angekündigte Zahl von lediglich zehn neuer Gesamtschulen landesweit realistisch ist. Das werden trotz aller Verhinderungs-Versuche mehr werden. Denn der demografische Wandel zwingt die Konservativen zum Umlenken. Es ist davon auszugehen, dass sich die Zahl der Schüler in Niedersachsen bis 2018 um rund 25% verringert. Etwa 2.000 kleinere Schulen sind dann in ihrem Bestand gefährdet. Ein Gesamtschulangebot ist für einige unserer Kommunen die einzige Möglichkeit, ihren Schulstandort zu sichern. Wer also den Schulweg für seine Kinder möglichst kurz halten will, der darf jetzt nicht abwarten, sondern muss handeln!"
09.05.08
Gegen das Vergessen
Am Dienstag besuchte der SPD Ortsverein der Börde Sittensen zusammen mit Gästen die Dokumentations- und Gedenkstätte des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Sandbostel. Seit Anfang des Jahres ist der SPD-Ortsverein Fördermitglied der Stiftung für dieses größte Kriegsgefangenenlager des Zweiten Weltkriegs in Deutschland. Um sich vom derzeitigen Zustand ein Bild zu machen, wurde eine Führung mit dem Vorsitzenden der Stiftung, Karl-Heinz Buck, organisiert. Nach einer kurzen Einführung durch Buck sahen sich die Besucher die Filmaufnahmen an, die von den Briten nach der Befreiung gemacht wurden. Diese verdeutlichen, dass das Lager in den letzten Wochen auch als Konzentrationslager genutzt wurde. Anschließend wurden die Besucher über das noch vorhandene Lagergelände geführt.
„Es lässt sich nur erahnen, welche grausamen Zuständen im Lager herrschten“, berichtet der SPD-Vorsitzende Andreas Schmidt-Spinner. „Nur wer einmal eine Führung mitgemacht und die von den Briten 1945 gemachten Filmaufnahmen gesehen hat, kann sich vage vorstellen, was für ein Leid diese Menschen ertragen mussten“, so Schmidt-Spinner weiter. Er betonte, dieses Thema gehe viele Gemeinden im Landkreis etwas an, habe es doch praktisch in fast jedem Ort Kriegsgefangene als Arbeitskräfte aus dem Lager gegeben. Der SPD-Ortsverein möchte auch in Zukunft derartige Führungen organisieren und hofft dabei, wie beim jetzigen Besuch, auf rege Beteiligung.
Alle Teilnehmer der Veranstaltung waren sich einig, dass die aufklärerische Botschaft der Gedenkstätte weiterverbreitet werden müsse, damit nichts in Vergessenheit gerät.
16.05.2008
Anfrage der SPD-Kreistags-Fraktion zur
Neuordnung des häuslichen Notdienstes
Mit großer Sorge betrachten wir die bereits beschlossene Neuordnung des hausärztlichen Notdienstes. Wenn schon aus angeblichen Gründen der Altersstruktur unserer Hausärzte eine Neuordnung des hausärztlichen Notdienstes erforderlich sein soll, so müssen unsere Krankenhäuser in Kreisgebiet so ausgerüstet sein, dass sie einen hausärztlichen Notdienst vorhalten können. Außerdem müssen die diensthabenden Ärzte an diesen Orten ihren Ausgangspunkt für Hausbesuche in Notfällen haben, um bei akuten Krankheitsfällen in einer angemessenen Zeit präsent zu sein. Es kann auch auf Dauer nicht hingenommen werden, dass z.B. die Bürgerinnen und Bürger aus der Samtgemeinde Sottrum dem Krankenhaus in Achim zugeordnet sind.
Dies vorausgeschickt fragen wir den Landrat:
1.Ist der Landrat über die Neuordnung des hausärztlichen Notdienstes unterrichtet worden?
2.Wann sind die Krankenhäuser in Rotenburg und Zeven räumlich in der Lage, für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises die hausärztliche Notdienstbereitschaft zu übernehmen?
3.Sind dem Landrat bereits Fälle bekannt, dass die hausärztliche Notfallversorgung nicht gewährleistet war?
Wir bitten um Beantwortung unserer Fragen zur nächsten Sitzung des Kreistages.
26.05.2008
Gute Musik, gutes Wetter, gute Gespräche SPD-Bürgerfrühstück in Sittensen
Bei strahlendem Sonnenschein veranstaltete der SPD-Ortsverein der Börde Sittensen ein Bürgerfrühstück auf dem Marktplatz in Sittensen.
Wie auch in den Jahren zuvor spielte das Wetter mit, sodass das Team um Traute Flacke viele Besucher mit Brötchen, Kaffee und Tee
versorgen durfte. Viele Bürger nutzten diese Gelegenheit zu Gesprächen nicht nur, aber auch über Politik. Neben dem leiblichen Wohl stand vor allem die Musik im Mittelpunkt. Bernd Tippel und seine Band "Intermezzo" unterhielten die Gäste gekonnt mit ihrer Musik.
Auch die politische Prominenz aus Berlin war vertreten, denn die beiden Bundestagsabgeordneten Joachim Stünker und Margrit Wetzel waren gekommen, um die Sozialdemokraten vor Ort zu unterstützen. Zusammen mit dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Andreas Schmidt-Spinner ehrten die beiden Abgeordneten die SPD-Mitglieder Eugen Schmeichel und Uli Stabenau für ihre langjährige Mitgliedschaft in der SPD.
13.07.2008
Radtour des SPD-Ortsvereins
Nachdem die Radtour durch Sittensen im letzten Jahr so gut angenommen wurde hat der SPD-Ortsverein auch in diesem Jahr wieder eine Radtour geplant. Termin: Samstag 30.8.2008. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto "Sittensen und umzu kennen lernen".
Folgende Route ist geplant: Sittensen-Lengenbostel-Freetz-Kalbe-Tister Bauernmoor-Sittensen. In diesem Jahr konnte der Vorsitzende
Andreas Schmidt-Spinner wieder einen Kenner der Börde als Tourführer begeistern: Hartmut Vollmer aus Vierden.
Das Startgeld beträgt 3 Euro, Kinder nehmen natürlich kostenlos teil. Die Tour startet um 13 Uhr an der Wassermühle und endet bei Kaffee und Butterkuchen (ist im Startgeld enthalten) im Gasthaus Alte Schmiede. Alle Teilnehmer sollten wettergerechte Kleidung mitbringen.
Für eine bessere Planung bittet Andreas Schmidt-Spinner um Anmeldung bis zum 27.08. Weitere Infos: Tel. 04169/1356 (Andreas Schmidt-Spinner)
25.08.2008
Sittensen und um zu kennen lernen
Am 30.8. veranstaltete der SPD-Ortsverein der Börde Sittensen bei strahlendem Sonnenschein mit vielen Gästen eine Radtour durch die Börde. Zum Thema "Sittensen und um zu kennen lernen" konnte der Gästeführer Hartmut Vollmer den Radfahrern viele interessante
Informationen und Hintergründe vermitteln.
Die ca. 15km lange gemütliche Rundtour führte unter anderem vorbei am Schulzentrum, Gewerbegebiet Lengenbostel, Ziegelwerk Wienerberger, Tister Bauernmoor und dann zurück zum Ausgangspunkt Wassermühle.
In der Gaststätte "Alte Schmiede" genossen die zahlreichen Gäste bei Butterkuchen und Kaffee den Sonnenschein und sagten bereits ihre Teilnahme für das nächste Jahr zu. Die SPD freute sich über die besonders von Familien gut angenommene Börderundfahrt.
"Wir hoffen, dass sich die Radtour etabliert. Auf der Tour lernen sowohl die Zugezogenen als auch die Menschen, die schon länger in der Börde wohnen, Sehenswürdigkeiten ihrer Umgebung kennen." erklärte der stellv. Vorsitzende Jan Flacke.
01.09.2008
Umfrage zur KGS starten
SPD-Fraktion beantragt Elternumfrage
Die Schullandschaft ist in Bewegung, die Hauptschulen bluten immer mehr aus und der Run zum Gymnasium ist ungebrochen. In Sittensen wird der Versuch mit einer Außenstelle des St.-Viti-Gymnasiums zum Ende des laufenden Schuljahres eingestellt. Schon jetzt wird dort nur noch eine Klasse beschult.
Um Sittensen als Schul- und Wirtschaftsstandort attraktiv zu halten, ist ein vollständiges Angebot an weiterführenden Schulen unbedingt notwendig. Ein eigenständiges Gymnasium ist hier kaum zu realisieren, sodass als einzige Möglichkeit der Aufbau einer KGS bleibt. Für eine Schule auf dem Lande wie in Sittensen ist dies eine echte Alternative, ein Projekt, das die SPD der Börde Sittensen schon seit Jahren versucht zu realisieren.
Um den Aufbau einer KGS voranzutreiben, stellt die Samtgemeindefraktion der SPD nun einen Antrag, in dem die Gemeinde unter anderem aufgefordert wird, eine Elternumfrage zu starten. Den Wortlaut des Antrages können Sie hier lesen.
08.09.2008
"Wir sind auf einem sehr guten Weg"
Huhn und Wölbern äußern sich optimistisch zur Zukunft der Schule in Sittensen
"Nachdem uns viele Eltern angerufen haben, um sich nach dem weiteren Verfahren in Sachen Gesamtschule zu informieren, ist es uns sehr wichtig, festzustellen: Wir sind auf einem sehr guten Weg!" so die einhellige Überzeugung der Samtgemeinderatsmitglieder Klaus Huhn und Bernd Wölbern. Nach einstimmigen Beschlüssen im Samtgemeinderat sei der Antrag auf Übertragung der Trägerschaft für die Schulform Gesamtschule umgehend an die Landesschulbehörde auf den Weg gebracht worden.
"Seitens des Landkreises gibt es ebenfalls durchweg positive Signale, das Bestreben der Samtgemeinde Sittensen auf Einrichtung einer Gesamtschule am Schulzentrum zu unterstützen. Ich gehe davon aus, dass der Kreistag am 25. September mit breiter Mehrheit einen abschließenden Beschluss hierzu fassen wird." so Bernd Wölbern, der auch Kreistagsabgeordneter ist.
Zum weiteren Vorgehen erläutern Huhn und Wölbern:
"Sobald die Landesschulbehörde ihr OK zur Übernahme der Trägerschaft erteilt hat, wird mindestens innerhalb der Samtgemeinde Sittensen eine Elternbefragung in den Grundschulen und Kindergärten und –spielkreisen durchgeführt. Damit wird der Bedarf für die Einrichtung einer Gesamtschule ermittelt und festgestellt. Und wenn der Bedarf festgestellt ist, wird der Antrag auf Einrichtung der Gesamtschule an die Landesschulbehörde gestellt. Alle hierzu notwendigen Beschlüsse sind auf Ebene der Samtgemeinde bereits gefasst, sodass hier keine Zeitverzögerung auftreten wird."
Auf die Dauer des beschriebenen Verfahrens angesprochen erklären beide Ratsmitglieder: "Es wäre unseriös, zu behaupten, das dauert vier, sechs oder acht Wochen. Wir wissen schlicht nicht, wie lange das dauert. Der Ball liegt bei der Landesschulbehörde. Und vor Ort ist die Beschlusslage eindeutig. Vieles spricht dafür, dass es zügig geht. Voraussetzung für die Einrichtung ist der nachhaltige Bedarf." Darum sei die Unterstützung des Landkreises, der Träger der Schulform Gesamtschule ist, solange die Übertragung nicht vollzogen ist, von äußerster Wichtigkeit. Ermöglicht es doch, im Einvernehmen mit dem Kreis auch schon mit der Befragung beginnen zu können, solange man auf den Bescheid aus der Landesschulbehörde wartet.
"Insofern", so Huhn und Wölbern abschließend, "werden wir hier vor Ort unsere Arbeit sorgfältig weitermachen. Wir werden einen abgestimmten Fragebogen mit vernünftigem Informations-Begleitschreiben entwickeln. Wichtig ist, und das kann gar nicht oft genug betont werden, dass sich dann möglichst viele Eltern an der Befragung beteiligen, damit der "nachhaltige Bedarf" für eine Gesamtschule in Sittensen dokumentiert wird. Die Eltern entscheiden, wo Ihre Kinder zukünftig zur Schule gehen. Wir sind sehr sicher, dass es gelingt, ein umfassendes Schulangebot in der Börde Sittensen zu realisieren, das diesen Namen verdient. Endlich. Und wir wissen, dass die Eltern in der Samtgemeinde in der Vergangenheit viel Geduld aufbringen mussten und nicht immer gut behandelt wurden. Jetzt sind wir auf der Zielgeraden."
24.09.2008
Gutachten ist nur ein Hilfsmittel
Kreis-SPD nimmt Stellung zum Rettungsdienst
Das Thema "Menschenrettung und ihre Organisation" ist eine besondere Aufgabe, bei der die betroffen Menschen an den Entscheidungsprozessen beteiligt werden sollten.
Gutachterlicher Sachverstand alleine ist nicht ausreichend, um einen zeitgemäßen Vorschlag zur Zukunft des Rettungsdienstes machen zu können.
Die gutachterliche Theorie muss durch praktische Erfahrungswerte und Tatsachen der Lebenswirklichkeit ergänzt werden, damit im Ergebnis eine vertrauensvolle Sicherstellung der Notfallversorgung herauskommt.
Kosten, von der Allgemeinheit zu tragen, sind ebenso zu berücksichtigen, wie die größtmögliche Zufriedenheit und Sicherheit der Bevölkerung – aber auch der im Rettungsdienst Tätigen wie Sanitäter und Notärzte. Und Alles hat dann in ein Konzept zu passen, das den tatsächlichen Abläufen angemessen ist. Insellösungen sind hier ebenso wenig zielführend wie das Gießkannenprinzip. Ein optimal über die Fläche organisierter Rettungsdienst hilft allen Einwohnern des Landkreises. Wer in der Diskussion Standorte und Kommunen gegeneinander ausspielt handelt verantwortungslos uns vordergründig taktisch.
Wir Kreistagsabgeordnete haben nach Abwägung der Argumente und unter Berücksichtigung von Vor- und Nachteilen eine Entscheidung zum Wohle aller Menschen im Landkreis Rotenburg zu treffen.
Das vorliegende Bedarfsgutachten, das für sich genommen nicht überzeugt, kann insofern auch nur ein Hilfsmittel sein, um vernünftige Entscheidungen zur Organisation des Rettungswesens in unserem Landkreis zu treffen.
Wir Alle müssen bereit, willens und in der Lage sein, auch über die Vorschläge dieses Gutachtens hinaus nach Lösungen zu suchen. Die SPD-Fraktion will das!
Die Vorlage des Bedarfsgutachtens ist kein Grund, mit dem Denken aufzuhören. Es ist der Anlass, jetzt mit dem Denken anzufangen! Wer meint, mit dem Gutachten sei die Arbeit erledigt, der irrt!
Keine Unterwerfungsklausel entbindet uns als Kreistagsabgeordnete von der Verantwortung, uns kritisch mit den Vorschlägen des Papiers auseinander zu setzen. Dazu ist den Abgeordneten insbesondere das notwendige Zahlenmaterial hinsichtlich der Kosten zur Verfügung zu stellen, und es sind Alternativen zu diskutieren.
Und wer –wie die SPD-Fraktion- noch Zweifel und Fragen hat, der muss darauf bestehen, dass diese ausgeräumt und beantwortet werden, ehe eine Entscheidung getroffen wird, die für eine große Zahl der Menschen im Landkreis Rotenburg eben keine Verbesserung der Situation darstellt, sondern eine Verschlechterung.
Als Kreistagsabgeordnete haben wir ein Werkzeug an die Hand bekommen, mit dem wir zu arbeiten haben, damit schließlich ein nachhaltiges und zeitgemäßes Rettungswesen installiert werden kann. Und das darf in der Tat nicht an der Kreisgrenze enden.
An den Landrat ergeht unsererseits die nachdrückliche Aufforderung, umgehend Gespräche mit den betroffenen Nachbarkreisen zu führen und die Abgeordneten über deren Ergebnisse zu unterrichten. Dabei müssen die Menschen im Mittelpunkt stehen.
Bis nicht die letzte Frage beantwortet ist, verbietet sich jede Veränderung des Status Quo. Wer die Menschen ernst nimmt, der sollte ihnen zuhören - und dann entscheiden.
30.09.2008
Gründung einer Zukunfts-Bürgerinitiative für Sittensen aus der örtlichen SPD heraus.
Wir leben in einer Zeit immer schneller werdender Veränderungen, deren Auswirkungen auch eine Menge unangenehmer Überraschungen für uns bereithalten, von denen wir vor ein oder zwei Jahrzehnten noch nichts ahnten. Jedenfalls die meisten von uns nicht, obwohl die Anzeichen dafür vorlagen und es an Warnungen nicht fehlte.
Aber wer bezieht Warnungen schon auf sich. Betroffen sind doch meistens nur die anderen, und außerdem, was kann ich schon tun?, am besten also nicht zur Kenntnis nehmen, weitermachen wie gewohnt und immer lässig bleiben.
Es ist das Verhalten der Maus im Angesicht der Schlange, und wie das ausgeht ist bekannt.
Aktueller Fall: Kostenexplosion bei den Energieträgern.
So ist diese Lässigkeit nur als Fahrlässigkeit zu bezeichnen, denn man kennt die Probleme, und hat ihnen Namen gegeben wie
* Globalisierung,
* Klimawandel,
* Energiemangel,
* Nahrungsmangel,
* Trinkwassermangel,
* Arbeitsplatzmangel,
* Entfesselter Finanzkapitalismus
und die sind doch in aller Munde, und in allen Medien aber irgendwie wohl nicht so ganz in den Köpfen angekommen.
Wir, die Bewohner dieser Region, müssen diese Weltprobleme als Herausforderungen begreifen, die auch unsere Zukunft hier betreffen. Wir müssen versuchen, die Auswirkungen auf unsere Region zu erkennen, zu beschreiben, Lösungen zu erarbeiten und sie zu verwirklichen bevor sie uns über den Kopf wachsen. Das ist eine Aufgabe der wir uns stellen müssen. Denn nur wir selbst können uns selbst helfen.
Das wird auch von unserer Regierung so gesehen, denn deshalb stellt sie Gelder zur Verfügung um Lösungsmöglichkeiten nicht nur zu erleichtern, sondern sogar herauszufordern.
In Sittensen ist von alledem noch nichts angekommen. Hier verhält man sich überwiegend noch wie die Mäuse mit dem Bürgermeister als bestimmende Obermaus ( siehe Wassermühle ).
Aber unter den roten Rats-Mäusen gab es darüber ein lautes Murren und Pfeifen, das fast zum Aufstand führte und die Obermaus dazu brachte, sich mit den anderen Rats-Mäusen zusammenzutun, die alles beim alten lassen wollen nach der altbewährten Mausmethode, stille halten und abwarten (siehe oben ).
Es gibt also genug Gründe zur Gründung einer Initiative, die sich dieser Probleme annimmt, um zumindest erst einmal zu ermitteln, welche Probleme es gibt und wie sie auf die Region durchschlagen werden. Erst die Diagnose dann die Therapie.
Aktivitäten
Den Anstoß für die Zukunfts-Initiative in Sittensen sich als erstes der Energieproblematik anzunehmen, ergab sich aus der freiwilligen Mitarbeit bei der ILEK in der Projektgruppe Regenerative Energien.
Aus den Erfahrungen mit dieser Projektgruppe heraus gründete der Kreis Rotenburg eine Innovations- und Kooperationsinitiative ( IKI ) Bioenergie, um den "Wildwuchs" von Regenerativ-Energieanlagen in geregelte Bahnen zu lenken und auf die Bedürfnisse des Landkreises abzustimmen und um Planungsdaten zu gewinnen für ein weiteres Vorgehen. In dieser Landkreis-Initiative arbeiten wir ebenfalls mit, um zu gewährleisten, dass Projektergebnisse an Sittensen nicht vorbeilaufen und um das gewonnene Wissen auf die Planung von Projekten in Sittensen anzuwenden.
Wir verstehen uns als Anstoßer und Zuarbeiter für Gemeinde -, Samtgemeinderat und -Verwaltung ähnlich dem Zukunftsrat in Hamburg.
Es liegt auf der Hand, das Ratsmitglieder, die im Berufsleben stehen und daneben noch ihre Ratsarbeit machen müssen und oft auch noch andere Ehrenämter ausüben, nicht die Zeit haben, sich intensiv mit den o.a. Zukunftsproblemen zu befassen. Die Nachrichten darüber aus Zeitungen, Funk und Fernsehen reichen dazu nicht aus, sie ergeben allenfalls Verstehensillusionen, die oft Schaden anrichten.
Es fehlt also an einem Gremium ( beratende Gemeinschaft ) für Zukunftsentwicklung, zur Unterstützung der Räte, das in der Lage ist, die entsprechenden Informationen zu beschaffen, auszuwerten und auf die regionalen Bedingungen zu übertragen. Daraus sollen Strategien bzw. Entscheidungsvorlagen formuliert und den Räten zur Beratung vorgelegt werden, damit diese in letzter Instanz entscheiden können.
Nur diese Arbeitsweise garantiert, dass es zu fachlich fundierten Entscheidungsfindungen kommt, um Gemeinden / Samtgemeinde in eine lebenswerte Zukunft hinüberzuleiten.
Der Arbeitsaufwand für so ein Gremium ist groß, und der Erfolg hängt davon ab, ob es gelingt, genug Leute in der Region zu finden, die bereit sind, ehrenamtlich zu arbeiten und fachlich in der Lage sind, die angestrebten Ziele zu erreichen. Dazu werden auch fachlich versierte Rentner/innen wie ehemalige Handwerker, Stadtplaner, Versicherungsleute, Banker, Ingenieure, Betriebswirte, Verwaltungsangestellte und viele andere gebraucht.
Wir sind davon überzeugt, dass in der Samtgemeinde Sittensen ein ungenutzter Wissensschatz verborgen liegt, der nur gehoben werden muss zum Wohle aller.
Aufgaben:
* Erarbeitung und technische und wirtschaftliche Unterfütterung von Vorschlägen zur Neuordnung einer nachhaltigen energetische Zukunft von Sittensen. Das gilt dem Sinne nach auch für die anderen o.a. Probleme.
* Verbindungen zu ähnlichen Initiativen zu halten, um immer auf dem Laufenden zu bleiben und von bestehenden Erfahrungen zu profitieren.
* Durch Sichtung von Fachliteratur auf diesen Gebieten immer auf dem neuesten Stand zu sein.
* Gründung eines regionalen Sparfonds zur Finanzierung von zukunftsweisenden kommunalen Projekten.
* Gründung einer kommunalen Gesellschaft, welche Dienstleistungen wie Energieversorgung und alle Arten von Entsorgung einschließlich Abrechnung leistet, Akquisition für eine Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe und die Projektierung von kommunalen Projekten übernimmt, langfristige Verkehrsplanung erarbeitet um kurzfristige Verkehrsinvestitionen sinnvoll in ein Ganzes integrieren zu können, Kosten / Nutzen- Analysen erstellt und die Finanzierungsmöglichkeiten einschließlich staatlicher Beihilfen ermittelt, einen Masterplan mit mind. 10-jähriger Vorlaufzeit erstellt und laufend aktualisiert.
* Maßnahmen zu ergreifen, um den Landkreis gentechnikfrei zu halten ( Monsanto und die Folgen ) und die konventionelle Landwirtschaft langfristig auf Bio-Landwirtschaft umzustellen, wie es der z.Zt. amtierende Landwirtschaftsminister Ehlen bereits vorgeschlagen hat.
* Wahrung unserer Lebensgrundlagen ( z.B. Trinkwasser ) vor dem Zugriff von Konzernen.
* und, und, und...........( bitte weitere Vorschläge )
Motto: Alles muss ineinandergreifen, Eins durch das Andere gedeihen und reifen. ( Novalis )
Sittensen, Oktober 2008
Manfred Schröpfer
Uli Stabenau
Piet van Zeijl
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Manfred Schröpfer |
Piet van Zeijl |
Uli Stabeau |
28.10.2008
Elternbefragung zur KGS
Sittensens Schullandschaft muss reformiert werden, da die Schülerzahlen vor allem in der Hauptschule immer geringer werden. Außerdem ist am Ende des laufenden Schuljahres definitiv Schluss mit der Außenstelle des St.-Viti-Gymnasiums im Sittenser Schulzentrum. Für unsere Samtgemeinde ist das ein herber Verlust, denn ein vollständiges Schulangebot ist für viele Investoren und potentielle Neubürger eine wichtige Voraussetzung, um sich bei uns anzusiedeln.
Sittensen kann kein eigenständiges Gymnasium gründen, weil die etablierte Konkurrenz in Zeven und Scheeßel zu nahe liegt. Die einzige Chance für ein vollständiges Schulangebot liegt daher in der Gründung einer Kooperativen Gesamtschule. Die ersten Schritte zur Gründung hat der Samtgemeinderat bereits eingeleitet. Voraussetzung ist aber die Feststellung des Bedarfs für eine solche Schule.
Deshalb führt die Samtgemeinde zur Zeit eine Elternbefragung durch, die auch genauere Informationen zum ganzen Projekt enthält Die Befragung kann auf dieser Seite als PDF-Datei heruntergeladen werden.
10.11.2008
Zukunftsinitiative Sittensen
Einladung zur 2. Sitzung der Zukunftsinitiative Sittensen
am Mittwoch, 12.11.08
um 20 Uhr in der "Alten Schmiede" Sittensen.
05.11.2008
Jahresausklang
Das Jahresende rückt mit Riesenschritten immer näher. Wir wollen die hektische Zeit mit einem gemütlichen Abend unterbrechen. Deshalb laden wir ein zum
"Jahresausklang"
Mittwoch, 26. November 2008
20.00 Uhr
Gasthaus Alte Schmiede, Sittensen
In diesem Jahr haben wir uns nicht für belegte Brote entschieden, sondern für eine schöne heiße Suppe mit Brot.
Rechtzeitig zu diesem Termin ist auch der neue SPD-Börde-Kalender fertig. Auch in diesem Jahr haben wir aus einer Fülle an Fotos die schönsten ausgesucht und prämiert. Lasst euch überraschen. Alle Einsender sollten also anwesend sein. Es lohnt sich.
19.11.2008
Energieeinsparung im Privathaushalt
Im Rahmen der Zukunftsinitiative Sittensen hat sich SPD-Ratsherr Jörg Schuschke Gedanken zu möglichen Energieeinsparungen in Privathaushalten gemacht. Die Ergebnisse seiner Überlegungen sind in einem Schaubild zusammengefasst, dass man hier als PDF-Datei herunterladen kann.
07.12.2008
"Rettungsdienst ist Kreis-Sache"
SPD-Kreistags-Fraktion weist Forderung der CDU zurück
"Wir würden nie behaupten, die CDU/FDP-Gruppe im Kreistag habe es sich mit ihrer Unterstützung des Rettungsdienstgutachtens zu leicht gemacht. Sicher wurde auch in Reihen der Mehrheitsfraktion nach Alternativen gesucht. Nur: Die SPD-Fraktion hat Alternativen vorgeschlagen und um deren Überprüfung gebeten, und die Überprüfung der Alternativen wurde von CDU und FDP abgelehnt. Suchen alleine genügt nicht – man muss auch finden wollen." so der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Bernd Wölbern in einer Pressemitteilung.
"Ich will auch nicht das Abstimmungsverhalten einzelner Kreistags-Kollegen bewerten. Ich glaube, dass Jeder seine guten Gründe für seine Entscheidung hat." so Wölbern weiter in seinem Schreiben.
Bei der Frage der Übernahme von Kosten für den Rettungsdienst stelle sich aber in keiner Weise irgendeine Gerechtigkeitsfrage. Zuständig sei der Landkreis. Und das bleibe er auch. Darum sei es ein einigermaßen fragwürdiger Vorgang, dass der Vorsitzende der CDU-Kreistags-Fraktion, Heinz-Günter Bargfrede, von Gnarrenburg und Tarmstedt quasi vorab eine Kostenübernahme-Garantie verlange, bevor überhaupt weitere Überlegungen angestellt würden. Bargfrede hatte in einer Pressemitteilung darauf verwiesen, dass weder Tarmstedt noch Gnarrenburg sich bislang bereit erklärt hätten, zusätzliche Kosten zu übernehmen.
Wölbern: "Wenn Gemeinden solche unterstützenden Leistungen von sich aus anbieten, dann ist das eine ganz andere Sache. Aber die Kreispolitik hat dies nicht von den kreisangehörigen Kommunen zu fordern! Schlimm genug, dass in der Feuerschutz-Ausschuss-Sitzung nicht inhaltlich über den Antrag der SPD diskutiert wurde, sondern immer wieder drohend zusätzliche Kosten beschworen wurden.
Genau das sollte ein ergänzendes Gutachten klären: Ob es andere bedarfsgerechte und wirtschaftliche Alternativen gibt, und welche (möglicherweise zusätzlichen) Kosten diese verursachen würden. Landrat und Ausschuss-Mehrheit waren allerdings der unverrückbaren Überzeugung, dass es nur eine Lösung gibt."
"Unerhört" nennt es Wölbern, dass jeder von der Mehrheitsfraktions-Meinung abweichende Lösungsvorschlag als "populistisch" oder "parteipolitisch eingefärbt" abgetan werde.
Die SPD-Kreistags-Fraktion ist laut Wölbern nach wie vor der Überzeugung, dass ein gemeinsames Vorgehen mehrerer Nachbarkreise gegenüber den Kassen die Verhandlungslage deutlich verbessern könnte.
"Wir haben über nachhaltige Konzepte des Rettungsdienstes zu diskutieren und nicht über gesetzeskonforme Minimallösungen, die zusammenbrechen, sobald an einer Seite des Landkreises eine Vereinbarung scheitert."
07.12.2008
Dritte Sitzung der Zukunftsinitiative
Beim 3ten Treffen der Zukunftsinitiative Sittensen haben Jörg Schuschke und Ulrich Stabenau Ihre Stichwortkataloge in Form von Mindmaps vorgelegt.
Zunächst hat Jörg Schuschke seine Ergebnisse vorgestellt:
Unter dem Theman Energiegewinnung und -einsparung im Privathaus hat er als wesentliche Oberbegriffe identifiziert:
Stromeinsparung, Wasser(haushalt) und Dämmung auf der Einsparseite sowie fossile Energie, Holz, Sonnenenergie, Außenwärme und als "Sonderpunkt" Mini-Windkraftanlage. Unter diesen Begriffen finden sich dann weitere Unterpunkte. Zum Thema Stromeinsparungen hat Jörg Schuschke dann noch einige Ausführungen gemacht, die Ihn als Kenner der Materie ausweisen. Nach lebhafter Diskussion wurden noch wenige Punkte hinzugefügt. Zu diesem Thema wie auch zu weiteren Themen aus diesem Schaubild werden nun weitere Informationen gesammelt. Das Schaubild kann hier als PDF-Datei von jedem kopiert werden.
Auch das Schaubild von Uli Stabenau wurde ausgiebig diskutiert und komplettiert. Unter dem Oberbegriff "Nachhaltige Energiepolitik" stehen die Punkte Eigenversorgung, Fremdversorgung, Kampagnen, kommunaler Verbrauch, Energiesparen, Techniken wie auch philosophische Aspekte. Hier wurde aktuell ein Ansatz zur Reduzierung des kommunalen Verbrauches aufgegriffen und wird weiter verfolgt werden. Darüber wird in der nächsten Sitzung berichtet werden. Das Schaubild steht ebenfalls hier als PDF zum Herunterladen zur Verfügung.
Die lebhafte engagierte Diskussion und die Bereitschaft aller Anwesenden, zu einzelnen Themen weitere Informationen zu sammeln, ist ein Ergebnis, mit dem kaum jemand so gerechnet hat und ein viel versprechender erster Schritt. In der Zukunft soll ein Internetsystem aufgebaut werden, bei dem hinter jedem Begriff Internetadressen hinterlegt sind, so dass sich dann jeder Bürger über diese Seite weitreichend informieren kann. Wie schnell das zu realisieren ist, kann allerdings heute noch nicht abgeschätzt werden.
Schließlich wird Uli Stabenau versuchen, eine Besichtigungstour zu verschiedenen Solaranlagen und Heizungsanlagen mit verschiedenen Verbrennungstechniken zu organisieren. Diese Tour soll zwischen dem 27.12.08 und dem 05.01.09 stattfinden. Details werden noch bekannt gegeben, wenn die Eigentümer der einzelnen Anlagen auch ihre Zusage gemacht haben.
Als nächster Sitzungstermin für die Initiative wurde der 28.01.09 bestimmt.
10.12.2008
Einsammeln ausgedienter Weihnachtsbäume am 10. Januar 2009
Aktion des SPD-Ortsvereins in Sittensen
Es ist schon Tradition, am ersten Samstag nach "Heilige Drei Könige" sammelt der SPD-Ortsverein Börde Sittensen mit vielen fleißigen Helfern die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Die Sammelaktion findet also dieses Mal am Samstag, dem 10. Januar 2009 statt.
Bis 9.00 Uhr sollten die Bäume gut sichtbar am Straßenrand liegen. Sie müssen frei von Baumschmuck (Lametta oder ähnlichem) sein. Es werden grundsätzlich alle Straßen in Sittensen von den Sammelwagen angefahren. Diese Aktion ist wie in den vergangenen Jahren kostenlos und ein Beitrag des SPD-Ortsvereins Börde Sittensen zum Umweltschutz. Eine fachgerechte Entsorgung ist dadurch gewährleistet. Alle Bäume werden zum Grünschnitt-Sammelplatz gebracht, dort später geschreddert und kompostiert. Dadurch entfallen viele Einzelfahrten mit dem Auto und keiner muß die sperrigen Bäume in sein Auto zwängen.
Die organisatorische Leitung liegt bei Klaus Huhn. Einige freiwillige Helfer werden noch benötigt. Wer mithelfen möchte, melde sich bitte unter
Tel.:04282/4366 oder huhn@spd-sittensen.de an.
29.12.2008




