SPD in der Börde Sittensen

- wir wollen's wissen ...

 

Helfer sammeln rund 1000 Weihnachtsbäume ein

Tannenbaumaktion des SPD-Ortsvereins

Am vergangenen Samstag trafen sich wieder insgesamt 23 freiwillige Helfer, die in Sittensen die ausgedienten Weihnachtsbäume eingesammelt haben.

TannenbaumaktionAn vier unterschiedlichen Treffpunkten begann jeweils ein Team, zu dem jeweils ein Fahrzeug mit Anhänger gehörte. Anschließend wurden sämtliche Straßen abgefahren, um die bereitgelegten Bäume einzusammeln. Mit viel Spaß und guter Laune machten sich alle Helferinnen und Helfer bei schönem Frostwetter und Sonnenschein ans Werk. Auf dieses Weise wurden die Weihnachtsbäume einer gerechten Entsorgung zugeführt. Zu gegebener Zeit werden sie, mit dem schon vorhandenen Grün und Strauchschnitt geschreddert und der Kompostieranlage in Gnarrenburg zugeführt. Bei den 23 Fuhren sind um die 1000 Weihnachtsbäume eingesammelt worden.

Diese Aktion des SPD-Ortsverein Börde Sittensen war, wie schon alle vorangegangenen Jahre, für die Sittenser Haushalte kostenlos. Besonders erwähnenswert ist dabei, dass es sich hier um eine überparteiliche Aktion handelt. Besonders den Fahrern gebührt ein großes Lob. Ohne diese Hilfe wäre diese kostenlose Aktion in Sittensen nicht möglich.

Den Abschluss der Sammelaktivitäten bildete ein gemeinsamer Imbiss im Gasthof zu „Alten Schmiede“ am Mühlenteich, zu dem alle Helferinnen und Helfer eingeladen waren. Auch in diesem Jahr waren sich wieder alle einig, die Aktion Januar 2010 zu wiederholen. Zur nächsten Aktion werden jedoch noch weitere freiwillige Helfer benötigt.

Weitere Bilder findet man hier

12.01.2009


„Zum Aufgeben zu früh!“

Bernd Wölbern will den Landkreis in Sachen KGS in die Pflicht nehmen

Für Bernd Wölbern, SPD-Samtgemeinderatsmitglied und Kreistagsabgeordneter aus Wohnste geht die Arbeit für eine Gesamtschule in Sittensen jetzt erst los. „Die Landesschulbehörde hat uns doch wenigstens mal deutlich mitgeteilt, was wir zu tun haben, und Landrat Luttmann selbst stellt ja fest, dass allein die Schülerzahlen aus der Samtgemeinde Sittensen für den Betrieb einer Gesamtschule nicht ausreichen.“ Daraus ergeben sich nach Wölberns Überzeugung zwei mögliche Alternativen, die man für Sittensen nun verfolgen müssten:

1) Der Landkreis führt unverzüglich eine kreisweite Befragung durch, um den kreisweiten Bedarf nach Einrichtung von Gesamtschulen zu ermitteln. Qualifizierte Fragebögen liegen in den Kommunen vor und bedürfen lediglich einer geringfügigen Modifizierung.

oder

2) Der Landkreis erlaubt den Kommunen, die eine Gesamtschule einrichten wollen, selber Befragungen außerhalb ihres SchuleVerwaltungsgebietes durchzuführen. Dies hätte den Vorteil, dass die Befragung gezielter wäre und die vor Ort vorliegenden Fragebögen keiner Änderung bedürfen, und somit wertvolle Zeit gespart würde.

Die politischen Gremien der Samtgemeinde Sittensen werden sich kurzfristig beraten und entscheiden, welche weiteren Schritte zu tun sein werden. Klar sei: Solange die Bedürfnis-Ermittlungen (Fragebögen) auf die jeweiligen Samt- oder Einheitsgemeinden beschränkt bleiben müssen, wird es nirgendwo im Kreisgebiet für eine isolierte Gesamtschule reichen. Das könne aber auch nicht überraschen. Bei einersolchen Auslegung des Gesetzes würden Gesamtschulen verhindert. Insofern sei der Landkreis in der Pflicht endlich selbst konzeptionell tätig zu werden.

Dass es für Landrat Luttmann nun endlich wichtig erscheint, sich grundsätzlich Gedanken über die Schulversorgung im Landkreis Rotenburg zu machen, begrüßt Wölbern. „Aber ich hätte das schon sehr viel früher erwartet. Das sich abzeichnende Problem wurde offensichtlich nicht ernst genommen. Spätestens seit 2003 war das doch Thema. Und vor dem Hintergrund der abnehmenden Schülerzahlen bei gleichzeitiger rasanter Zunahme der Gymnasialempfehlungen, ist es schon sehr ungewöhnlich, dass im Kreishaus noch nichts vorliegt. Es kommt doch nicht überraschend, dass man sich in den Kommunen ohne Gymnasial-Angebot Gedanken über die Zukunft der Schule macht. Der jüngste Hinweis in diese Richtung kam übrigens im Verlauf der Kreis-Schulausschusssitzung am 24. September des letzten Jahres in Sottrum von meinem Fraktions-Kollegen Rüdiger Bruns.“ so Wölbern abschließend.

16.01.2009


Gymnasiales Angebot für unsere Kinder in der Börde Sittensen

Schulausschussvorsitzender Klaus Huhn (SPD) zur KGS-Debatte

Wir alle sind bemüht, unseren Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen .Für die Bereiche Kindergarten und Schule haben wir örtliche Verantwortung. Unsere Bildungseinrichtungen fördern und bereichern die elterlichen Anstrengungen.

Die Einrichtung einer Kooperativen Gesamtschule (KGS) ist der richtige Weg um ein umfassendes Schulangebot inklusive einer gymnasialen Beschulung in der Börde Sittensen realisieren zu können. Eine Gesamtschule stärkt als wichtiger Standortfaktor den ländlichen Raum, der bei der Schulversorgung sonst überdurchschnittlich benachteiligt wäre.

Die Einrichtung eines gymnasialen Angebots wird in Sittensen seit 1992 diskutiert. 1998 und 2002 gab es für eine gymnasiale Beschulung in Form einer Gesamtschule keine Mehrheit im Samtgemeinderat.

Es ist darum umso erfreulicher, dass nunmehr einvernehmlich von allen Fraktionen die Elternbefragung angeschoben wurde. Die Eltern hatten ein überwältigendes Votum für die Einrichtung eines gymnasialen Angebots in Form einer Kooperativen Gesamtschule abgegeben. Diesem Elternvotum zur Verbesserung des Schulangebots sind wir verpflichtet.

Durch die KGS …

Wir sind gefordert, uns weiterhin um ein örtliches gymnasiales Angebot zu bemühen. Wir tun dieses gemeinsam

Unser vorrangiges Ziel wird zunächst die Übertragung der Trägerschaft für die Gesamtschule bleiben. Bis dies erreicht ist, werden wir alles zu unternehmen, damit der Träger Landkreis die für den KGS-Standort Sittensen ergänzende Zahlen zum Bedürfnis entweder selbst ermittelt (kreisweite Befragung) oder ermitteln lässt (Befragung durch die Samtgemeinde). Hierbei ist darauf zu achten und zu bestehen, dass unverzüglich gehandelt wird. Jedes weitere Abwarten gefährdet den Start der KGS zum Schuljahr 2009/10 akut. Begleitend werden wir alle Initiativen und Aktionen vor Ort nach Kräften unterstützen, die notwendige Vorarbeiten erledigen.

Insbesondere ist eine Gesamtschule-Initiative mit klarem Arbeitsauftrag „Erstellung eines pädagogischen Konzeptes für die KGS Sittensen“ zu gründen und in ihrer Arbeit

zu unterstützen. Auf die Unterstützung der Eltern sind wir absolut angewiesen. Politik und Verwaltung in der Samtgemeinde Sittensen sind sich einig, dass wir die KGS in Sittensen wollen und brauchen. Und zwar Jetzt! Wir gehen den Weg gemeinsam zum Ziel.

Klaus Huhn
Vorsitzender des Schulausschusses

24.01.2009


SPD will mehr gemeinsame Beschulung

Zeit für mutige Schritte nach vorne

Zum Antrag der Mehrheitsgruppe im Kreistag, eine Anhörung zur Schulstruktur durchzuführen nimmt die SPD-Fraktion des Rotenburger Kreistages Stellung. „Der Antrag ist natürlich zu begrüßen. Leider kommt er um Jahre zu spät und zeigt, dass sich CDU und FDP offensichtlich bis dahin nicht ernsthaft inhaltlich mit dem Thema „Bildungsstandort Landkreis Rotenburg“ beschäftigt haben. Unverantwortlich! Dieses Aussitzen darf aber nicht zu Nachteilen für Eltern und Kindern in den kreisangehörigen Kommunen führen. Die Mehrheitsgruppe stellt fest, dass es im ländlichen Raum zunehmend schwieriger wird, alle bestehenden Schulangebote dauerhaft zu erhalten. Stimmt.“ so SPD-Fraktions-Chef Bernd Wölbern.

Die Kreistags-SPD weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die nun ins Spiel gebrachte „verbesserte Kooperation“ zwischen Haupt- und Realschulen in der angedachten Form keine Lösung des Problems darstellt. „Es werden dennoch die Übergangszahlen zu den Gymnasien weiter ansteigen. Das Ausbluten der Haupt- und Realschulen -egal, wie sie dann organisiert sind- wird so lediglich aufgeschoben. In 5 bis 10 Jahren werden CDU und FDP erneut feststellen: Hat alles nichts genützt. Kein Wunder, denn die bloße Kooperation von Haupt- und Realschulen schafft kein gymnasiales Angebot im ländlichen Raum. Das aber ist vielerorts gewollt, ja unabdingbar!“ Dann hätten wieder 10 Jahrgänge von Kindern nicht die Bildungschancen bekommen, die sie bräuchten, um im Wettbewerb optimal bestehen zu können, wie die SPD feststellt.

„Wir können es uns nicht leisten, Schulstandorte in der Fläche einer unflexiblen Sichtweise von Bildung zu opfern. Wenn man es ernst meint, dann darf "Zusammenarbeit zwischen Haupt-und Realschulen" nicht bedeuten, dass man zusammen Sport, Musik und Religion macht und gemeinsame AG‘en schafft, sondern es muss unter faktischer Abschaffung der Hauptschule die neue Gemeinsame Schule geben, egal ob sie dann Gesamtschule oder Sekundarschule heißt (also eine Gesamtschule ohne gymnasialen Zug). Das wäre ein ernst zu nehmender Vorschlag der umsetzbar wäre, wenn dies vor Ort gewollt ist.“ so Kreis-Schulausschuss-Vorsitzender Helmut Ringe.

2003 lagen Anträge zur Errichtung von Gesamtschulen in Sittensen und Sottrum vor. Wichtiger Aspekt war laut Wölbern in beiden Fällen ein ortsnahes, vollständiges Schulangebot. „Insofern fällt es etwas schwer, im vorliegen Antrag von CDU und FDP ein wirkliche Umdenken zu erkennen. Wer sechs Jahre nach Vorliegen von einstimmigen Errichtungs-Anträgen anfangen will, über die Sinnhaftigkeit „weiterer Gesamtschulen“ nachzudenken, kommt erstens zu spät und muss sich zweitens fragen lassen, was er eigentlich in der Zwischenzeit gemacht hat.“

Im Übrigen sei die SPD-Fraktion vom Sinn Gemeinsamer Beschulung im Landkreis absolut überzeugt. „Wir haben uns sehr frühzeitig informiert, weil uns klar war, dass das wieder auf die Tagesordnung kommt. Ein Informations-Defizit besteht bei uns nicht.“

Und: „Seit 2003 wurden Eltern und Schüler in Sittensen hingehalten und vertröstet. Dort hat man die Nase voll von weiteren Experimenten! Dort sind Jetzt Entscheidungen nötig!“ weiß Wölbern. Man sei vor Ort bewusst früh tätig geworden. Alle Beschlüsse wurden einstimmig in den politischen Gremien der Samtgemeinde gefasst. Eltern, Schüler und Lehrer stehen hinter der KGS in Sittensen. Durch weiteres Zeitspiel würde wissentlich ein Bildungsstandort in der Fläche gefährdet.

„Eine Anhörung ist also für die SPD-Kreistagsfraktion nicht notwendig, weil wir schon einige Schritte weiter sind.“ so der Fraktions-Chef. Gleichwohl sei es sicher gut, wenn sich nun alle Kreistagsabgeordneten endlich ein grundsätzliches Bild von der Zukunft des Bildungsortes Landkreis Rotenburg machen würden. „Dazu sind aber nicht zu vorderst Vertreter des Landes und von Verbänden nötig, sondern auch Landes-Elternvertreter, Bildungs-Wissenschaftler und Praktiker der unterschiedlichen Schulformen. Oder erwarten wir ernsthaft von „Vertretern des Landes“, dass diese bei der bekannten Linie der Landesregierung die Notwendigkeit und Vorzüge von Gesamtschulen betonen und das neue Projekt der kooperierenden Haupt- und Realschulen kritisch hinterfragen?“

Wölbern: „Wenn das Anliegen ernst gemeint ist, dann sollten wir eine Offene Kreiskonferenz zum Thema „Bildung im Landkreis Rotenburg“ durchführen, unter Beteiligung von neutralen Fachleuten, Eltern, Lehrern, Politik und Verwaltung. Und auch Gewerkschaften und Wirtschaft sollten Ihre Sichtweisen zum Standortfaktor Bildung darlegen können. Es ist die Zeit, den offensichtlichen Herausforderungen mit mutigen Schritten nach Vorne zu begegnen. Es ist nicht die Zeit, den Problemen mit Trippelschritten nach rechts oder links auszuweichen.“

04.02.2009


Kreis zum Handeln aufgefordert

Schreiben des Schulausschusses der Samtgemeinde an den Landkreis

In einem Schreiben an den Landkreis Rotenburg fordert der Vorsitzende des Schulausschusses der Samtgemeinde Sittensen, Klaus Huhn, den Landkreis auf, den Weg für die Gründung einer KGS in Sittensen frei zu machen. Er moniert in seinem Brief, dass der zuständige Schulausschuss des Kreistages seine nächste Sitzung erst für den Mai anberaumt habe, was für einen Beschluss in Sachen KGS Sittensen für das nächste Schuljahr viel zu spät sei. Der Schulentwicklungsplan müsse schnellstens angepasst werden.

Außerdem verdeutlicht der Ausschussvorsitzende Huhn, dass die Argumentation des Landrates, in Sittensen gebe es nicht genug Schüler für eine KGS, falsch sei. Die Interpretation des Landrates, einfach anzunehmen, alle Eltern, die die Umfragebögen nicht zurückgegeben hätten, könne man als Nein-Stimmen zählen, sei nicht hinnehmbar. Immerhin nahmen 72% aller berechtigten Eltern an der Umfrage teil und hiervon brachten 80% der Eltern ihre Zustimmung zur KGS zum Ausdruck. "Ein wirklich demokratisches Votum kann nicht eindeutiger ausfallen!", resümiert Klaus Huhn.

Das ganze Schreiben des Schulausschusses können sie hier lesen.

Außerdem finden Sie auf dieser Seite die Stellungnahme der SPD-Kreistagsfraktion zur Schulentwicklungsplanung.

06.02.2009


SPD will mehr gemeinsame Beschulung

Zeit für mutige Schritte nach vorne

Zum Antrag der Mehrheitsgruppe im Kreistag, eine Anhörung zur Schulstruktur durchzuführen nimmt die SPD-Fraktion des Rotenburger Kreistages Stellung. „Der Antrag ist natürlich zu begrüßen. Leider kommt er um Jahre zu spät und zeigt, dass sich CDU und FDP offensichtlich bis dahin nicht ernsthaft inhaltlich mit dem Thema „Bildungsstandort Landkreis Rotenburg“ beschäftigt haben. Unverantwortlich! Dieses Aussitzen darf aber nicht zu Nachteilen für Eltern und Kindern in den kreisangehörigen Kommunen führen. Die Mehrheitsgruppe stellt fest, dass es im ländlichen Raum zunehmend schwieriger wird, alle bestehenden Schulangebote dauerhaft zu erhalten. Stimmt.“ so SPD-Fraktions-Chef Bernd Wölbern.

Die Kreistags-SPD weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die nun ins Spiel gebrachte „verbesserte Kooperation“ zwischen Haupt- und Realschulen in der angedachten Form keine Lösung des Problems darstellt. „Es werden dennoch die Übergangszahlen zu den Gymnasien weiter ansteigen. Das Ausbluten der Haupt- und Realschulen -egal, wie sie dann organisiert sind- wird so lediglich aufgeschoben. In 5 bis 10 Jahren werden CDU und FDP erneut feststellen: Hat alles nichts genützt. Kein Wunder, denn die bloße Kooperation von Haupt- und Realschulen schafft kein gymnasiales Angebot im ländlichen Raum. Das aber ist vielerorts gewollt, ja unabdingbar!“ Dann hätten wieder 10 Jahrgänge von Kindern nicht die Bildungschancen bekommen, die sie bräuchten, um im Wettbewerb optimal bestehen zu können, wie die SPD feststellt.

„Wir können es uns nicht leisten, Schulstandorte in der Fläche einer unflexiblen Sichtweise von Bildung zu opfern. Wenn man es ernst meint, dann darf "Zusammenarbeit zwischen Haupt-und Realschulen" nicht bedeuten, dass man zusammen Sport, Musik und Religion macht und gemeinsame AG‘en schafft, sondern es muss unter faktischer Abschaffung der Hauptschule die neue Gemeinsame Schule geben, egal ob sie dann Gesamtschule oder Sekundarschule heißt (also eine Gesamtschule ohne gymnasialen Zug). Das wäre ein ernst zu nehmender Vorschlag der umsetzbar wäre, wenn dies vor Ort gewollt ist.“ so Kreis-Schulausschuss-Vorsitzender Helmut Ringe.

2003 lagen Anträge zur Errichtung von Gesamtschulen in Sittensen und Sottrum vor. Wichtiger Aspekt war laut Wölbern in beiden Fällen ein ortsnahes, vollständiges Schulangebot. „Insofern fällt es etwas schwer, im vorliegen Antrag von CDU und FDP ein wirkliche Umdenken zu erkennen. Wer sechs Jahre nach Vorliegen von einstimmigen Errichtungs-Anträgen anfangen will, über die Sinnhaftigkeit „weiterer Gesamtschulen“ nachzudenken, kommt erstens zu spät und muss sich zweitens fragen lassen, was er eigentlich in der Zwischenzeit gemacht hat.“

Im Übrigen sei die SPD-Fraktion vom Sinn Gemeinsamer Beschulung im Landkreis absolut überzeugt. „Wir haben uns sehr frühzeitig informiert, weil uns klar war, dass das wieder auf die Tagesordnung kommt. Ein Informations-Defizit besteht bei uns nicht.“

Und: „Seit 2003 wurden Eltern und Schüler in Sittensen hingehalten und vertröstet. Dort hat man die Nase voll von weiteren Experimenten! Dort sind Jetzt Entscheidungen nötig!“ weiß Wölbern. Man sei vor Ort bewusst früh tätig geworden. Alle Beschlüsse wurden einstimmig in den politischen Gremien der Samtgemeinde gefasst. Eltern, Schüler und Lehrer stehen hinter der KGS in Sittensen. Durch weiteres Zeitspiel würde wissentlich ein Bildungsstandort in der Fläche gefährdet.

„Eine Anhörung ist also für die SPD-Kreistagsfraktion nicht notwendig, weil wir schon einige Schritte weiter sind.“ so der Fraktions-Chef. Gleichwohl sei es sicher gut, wenn sich nun alle Kreistagsabgeordneten endlich ein grundsätzliches Bild von der Zukunft des Bildungsortes Landkreis Rotenburg machen würden. „Dazu sind aber nicht zu vorderst Vertreter des Landes und von Verbänden nötig, sondern auch Landes-Elternvertreter, Bildungs-Wissenschaftler und Praktiker der unterschiedlichen Schulformen. Oder erwarten wir ernsthaft von „Vertretern des Landes“, dass diese bei der bekannten Linie der Landesregierung die Notwendigkeit und Vorzüge von Gesamtschulen betonen und das neue Projekt der kooperierenden Haupt- und Realschulen kritisch hinterfragen?“

Wölbern: „Wenn das Anliegen ernst gemeint ist, dann sollten wir eine Offene Kreiskonferenz zum Thema „Bildung im Landkreis Rotenburg“ durchführen, unter Beteiligung von neutralen Fachleuten, Eltern, Lehrern, Politik und Verwaltung. Und auch Gewerkschaften und Wirtschaft sollten Ihre Sichtweisen zum Standortfaktor Bildung darlegen können. Es ist die Zeit, den offensichtlichen Herausforderungen mit mutigen Schritten nach Vorne zu begegnen. Es ist nicht die Zeit, den Problemen mit Trippelschritten nach rechts oder links auszuweichen.“

06.02.2009


Fahrt zum Kanzlerkandidaten Steinmeier nach Cuxhaven

Der SPD Ortsverein der Börde Sittensen lädt zum

politischen Aschermittwoch
mit Frank Walter Steinmeier am 25. Februar

ein. Zusammen mit der Zevener SPD wurde ein Bustransfer von Zeven nach Cuxhaven organisiert. Dort wird mit Spannung der Auftritt des Bundesaußenministers und Kanzlerkandidaten, Frank-Walter Steinmeier, erwartet. Die Kosten für Fahrt und Verpflegung übernimmt der Ortsverein.

Die Anmeldung bittet der Ortsverein bis zum 16.02.2009 bei Andreas Schmidt-Spinner Tel. 041691356.

„Wir freuen uns auf viele Besucher und laden zum Gespräch ein“, so der Vorsitzende Andreas Schmidt-Spinner.

11.02.2009


Kreis-SPD: KGS in Sittensen jetzt beantragen

Eindeutiges Ergebnis der neuen Schulumfrage

Die Fraktion der SPD im Rotenburger Kreistag hat für die nächste Sitzung einen Eilantrag gestellt. Darin fordert sie den Landkreis auf, die Errichtung einer Kooperativen Gesamtschule in Sittensen sofort zu beantragen. Ziel solle es sein, dass eine KGS in Sittensen im Schuljahr 2009/10 gegründet wird, um sie mit der Klasse 5 beginnend aufwachsen zu lassen.

Hintergrund des Antrages ist eine neue Umfrage, die in Sittensen unter den Eltern der Grundschüler in den Klassen 1 bis 4 in den letzten Tagen durchgeführt wurde. Dabei kam ein so eindeutiges Votum für die Gesamtschule heraus, dass sich auch die CDU-Fraktion nicht mehr herausreden kann, es gebe nicht genügend Schüler für diese neue Schulform.

Im Einzelnen ergab die Umfrage folgendes Ergebnis:
Befragt wurden die Eltern von Schülern der Klassen 1 - 4 der Grundschulen in Sittensen und Klein Meckelsen. Insgesamt wurden 556 Fragebögen ausgeteilt. Hiervon kamen 547 zurück, was einer Quote von 98,3% entspricht. Auf 506 dieser Fragebögen, das entspricht 92,5%, haben die Eltern den Schulwunsch KGS angekreuzt. Pro Jahrgang ergeben sich damit im Schnitt 126,5 Schülerinnen und Schüler, deutlich mehr als die geforderte Mindestzahl von 105 Kindern pro Jahrgang.

Der Errichtung einer KGS steht also nichts mehr im Wege, vorausgesetzt der Landkreis und damit vor allem die Kreis-CDU, macht endlich den Weg frei für eine Beantragung dieser Schulform.

03.03.2009


Bessere Ausschilderung der Autobahnüberfahrt in Sittensen nötig!

Margrit Wetzel (MdB) zu Gast in Sittensen

„Wer aus nördlicher Richtung nach Sittensen will, steht vor der Autobahnbaustelle plötzlich vor Richtungspfeilen nach Bremen oder nach Zeven – ein Hinweis darauf, wie man über die Autobahn nach Sittensen kommt, fehlt völlig, obgleich es problemlos möglich wäre, einen Hinweis zu geben, dass Richtung Zeven im Gewerbegebiet eine Überfahrtmöglichkeit besteht.“ Margrit Wetzel hat A1 mobil, den privaten Betreiber der Autobahnerweiterung dringend um Abhilfe gebeten. Denn das ist nicht alles:

„Von der Autobahnabfahrt Sittensen aus Richtung Hamburg stehen Fahrer, die nach links abbiegen wollen, um in den Ort hinein zu kommen, vor der gleichen Frage. Unnötiges Halten und Suchen nach einem – fehlenden – Hinweis führt – wie ich mir von Ortsansässigen sagen ließ – zu vermeidbaren Rückstaus auf der Auffahrt.“ Die Sittenser lachen nur noch, wenn Gäste nach dem Weg suchen. Einspurige Behelfsbrücken sind zwar hilfreich, aber nur wenn man auch weiß, wo sie sind.

Margrit Wetzel frischte mit einem Besuch des Heimathauses alte Kontakte in Sittensen auf, informierte sich über das neue Abwasserkonzept– ein Dauerthema in Sittensen seit die Nordmilch ihre Tore geschlossen hat -, diskutierte mit Bürgermeistern über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzkrise und der Baustelle in den Dörfern und konnte die Wut der Elterninitiative über die „Rechenkünste“ des Landkreises mit Händen greifen: „Ich hoffe sehr, dass Sittensen schon nach den Sommerferien mit einer KGS startet – das hohe Engagement von Elterninitiative und Politik in Sittensen verlangt geradezu nach dem Erfolg!“

17.04.2009


SPD-Kreistags-Fraktion gegen „zweite Kreisumlage“

Unglaublich – aber wahr: Die Mehrheitsfraktion folgt ihrem Landrat -auch noch - in der jüngsten Sitzung des Feuerschutzausschusses zur Rettungswachen-Problematik. Was war geschehen? Landrat und Krankenkassen handeln – ohne vorherige Beteiligung der politischen Gremien und der jetzt betroffenen Gemeinden – einen „faulen“ Kompromiss aus und noch viel schlimmer: Sie schließen einen „Vertrag zu Lasten Dritter“. Landrat und Volljurist Hermann Luttmann sollte wissen, dass eine derartige Vereinbarung unwirksam ist und nur eines bewirkt:
Die Gemeinden, die schon lange Jahre mit einer mehrfach gutachterlich festgestellten Unterversorgung im Rettungsdienst „leben“ müssen unter zeitlichen und politischen Druck zu setzen. Aufgabe des Landrates wäre es nach unserer Überzeugung gewesen, mit den kreisangehörigen Kommunen einen Kompromiss zu erarbeiten, und dann gemeinsam mit den Bürgermeistern den Kassen gegenüberzutreten!

Wie hatte der Landrat immer wieder betont: „Weitere Verhandlungen mit den Krankenkassen sind zwecklos“ – und nun doch: Nach angeblicher Einschaltung der Niedersächsischen Sozialministerin Ross-Luttmann und Initiative der Gemeindebürgermeister aus Fintel, Gnarrenburg, Sottrum und Tarmstedt bewegt sich nun doch etwas.
Immerhin sind die Kassen angeblich bereit, von den Mehrkosten der Vollzeit-Besetzung der drei Tageswachen ein Drittel (250.000 €) zu übernehmen. Es verbleiben somit für die nächsten drei Jahre noch jährlich 500.000 €.

Aufgrund eines vom Landkreis in Auftrag gegebenen Gutachtens war schon vor Jahren festgestellt worden, dass zusätzliche Rettungswachen in den vorgenannten Gemeinden lebensnotwendig waren – und der Kreistag unter dem Landrat Dr. Fitschen hatte diese Notwendigkeit anerkannt und entsprechende Baubeschlüsse gefasst. Dem heutigen Landrat ist bekannt, dass der Landkreis Rotenburg in den letzten Jahren Beträge aufwenden musste, die dem jetzigen Defizit von ca. einer halben Millionen € sehr nahe gekommen sind.

Diese Ausgleichszahlungen geschahen auch schon, als der Landkreis noch nicht von dem eingeführten Flächenfaktor profitieren konnte, der Mehreinnahmen von jährlich ca. 6 Millionen € in die Kreiskasse gespült hat. Im Übrigen mag der Landrat zur Kenntnis nehmen, dass die Landkreise nach § 2 der Niedersächsischen Landkreisordnung in ihrem Gebiet die Träger öffentlicher Aufgaben von überörtlicher Bedeutung sind. Allein diese Gesetzeslage verbietet es, die schon seit Jahren im Rettungsdienst benachteiligen Kreisbereiche auch noch mit einer weiteren Umlage von 250.000 € zu belasten. Die SPD-Kreistags-Fraktion wird sich mit aller Entschiedenheit und ggf. auch mit rechtlichen und politischen Mitteln dafür einsetzen, dass die vier Gemeinden nicht weiter benachteiligt werden. Wie kommen die Krankenkassen dazu, ihre Beteiligung an Bedingungen zu knüpfen, die rechtlich nicht haltbar sind?

Die Mehrkosten für einen notwendigen und effektiven Rettungsdienst müssen auch weiterhin vom Landkreis als Verantwortlicher für diesen wichtigen Aufgabenbereich getragen werden. Auch die Erhöhung der Kreisumlage kann kein „Drohinstrument“ sein. Wie führte Landrat Luttmann noch in der Finanzausschusssitzung vom 06. November 2007 zu seinem 4 Punkte umfassenden „Kommunalen Zukunftsprogramm“ aus: „Der Landkreis wolle die finanzielle Leistungskraft der Städte und Gemeinden durch eine Senkung der Kreisumlage für 2008 um 2 %-Punkte und eine weitere Senkung in den Folgejahren sicherstellen.

Wenn die Senkung nicht um 2 %, sondern nur um 1 % erfolgt, ist damit der kommunale Anteil am Rettungsdienst auch im nächsten Jahr mit einer Vollzeit-Besetzung der drei Tageswachen gesichert. Nicht einzusehen ist in diesem Zusammenhang, warum die angedachte Vereinbarung nur 3 Jahre gelten soll – wird danach ein guter Rettungsdienst nicht mehr benötigt? Der bedrohliche Hinweis des Landrates, dass das Ergebnis des Bürgerentscheides „nur zwei Jahre Bestand hat“ heißt zum Einen, dass der Landrat davon ausgeht, dass die Initiativen mit Ihrem Anliegen Erfolg haben werden. Zum Anderen macht diese Aussage des Landrates auch sehr deutlich, dass er das Ergebnis des Bürgerentscheides sobald als möglich rückgängig machen wird (nämlich frühestens nach zwei Jahren). Das würde mitten in die Kommunalwahl 2011 fallen. Der Kompromiss soll bis Ende 2012 gelten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Nach alledem gehen wir davon aus, dass der ohne politischen Auftrag ausgehandelte Kompromiss weder im Kreistag noch in den betroffenen Gemeinden eine Mehrheit findet, weil er auch das eigentliche Ziel verfehlt: Nämlich eine nachhaltige und dauerhafte Verbesserung des Rettungsdienstes im Landkreis Rotenburg (Wümme). Es muss dann endlich von der Bevölkerung abgestimmt werden – sie kann offenbar besser als die derzeitige Mehrheitsfraktion beurteilen – was gut ist für die Menschen in unserem schönen Landkreis.

Unsere Anträge aus dem November des vergangen Jahres sind richtiger und begründeter denn je. Es hätte längst ein Ergänzungsgutachten auf dem Tisch liegen müssen, welches nach Alternativen sucht und Lösungen anbietet.
Wenn es der Wunsch des Landrates war, dass der Feuerschutzausschuss „den Gemeinden ein deutliches Signal senden“ sollte, so soll das an der SPD nicht scheitern. Unser klares Signal ist, dass wir die Eigenständigkeit und die Zuständigkeiten der Kommunen ausdrücklich respektieren und sehr schätzen. Wir konnten dem Kreisausschuss und dem Kreistag nach der uns bekannten Sachlange nicht empfehlen, eine Drohkulisse gegen die kreisangehörigen Kommunen aufzubauen.

24.05.2009


Bürgerentscheid über Rettungswachen

Wahlaufruf des SPD-Ortsvereins

Rund 22.000 Menschen im Landkreis haben das Bürgerbegehren unterschrieben, dass keine Rettungswache geschlossen werden soll. Das war aber nur der erste Schritt, alle Rettungswachen zu erhalten und in ihnen eine 24-Stunden-Besetzung zu gewährleisten.

Am Sonntag, den 7. Juni 2009, findet nun nicht nur die Europa-Wahl statt, sondern auch der Bürgerentscheid über die Rettungswachen. Es wird u. a. auch über die Rettungswachen in Lauenbrück, Sottrum und Tarmstedt entschieden. Die SPD-Sittensen möchte alle bitten, zur Wahl zu gehen und die folgende Frage mit "Ja" zu beantworten:

"Wollen Sie, dass die jetzigen Rettungswachen im Landkreis Rotenburg (Wümme) (Februar 2009) in den Wohnorten mit Schulen, Kindergärten, Altenheimen bestehen bleiben und ab 01.11.2009 jeden Tag 24 Stunden voll einsatzbereit sind?"

Nur wenn mindestens 25% der Wahlberechtigten im Landkreis mit "Ja" antworten, müssen die Wachen bestehen bleiben.
Wahlberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger, die am 7. Juni mindestens 16 Jahre alt sind.

Dieser Text wird zur Zeit als e-Mail im Landkreis verschickt um für den Bürgerentscheid zu werben. Wer dies auch tun möchte, findet den E-Mail-Text hier

29.05.2009


Siebte Sitzung der Zukunftsinitiative

Einladung zur
7. Sitzung der Zukunftsinitiative Sittensen
10.6.2009 um 20.00 Uhr in der Alten Schmiede

Fabio Tinagli wird ein Referat über LED-Technik halten. Außerdem findet eine Diskussion und Auswertung bereits laufender Projekte statt.

Die Einladung zur Sitzung findet ihr im Anhang.

06.06.2009


Einladung zum 4. Bürgerfrühstück

am Sonntag, 28.06.09

von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr

auf dem Rathausvorplatz in Sittensen

Für Live-Musik sorgen der Pianist Oliver Poppe und die Sängerin Katrin Rumberg mit Pop, Jazz und Bossa Nova.

Oliver Poppe ist übrigens der künstlerische Leiter des interationalen Jazzfestes Delmenhorst und war zum Jubiläum des Büchereifördervereins schon einmal in Sittensen. Ich verspreche euch einen echten Hörgenuss.

Auch in diesem Jahr wird das „Frühstücksteam“ euch mit Kaffee, Tee und leckeren Brötchen verwöhnen.

Das Bürgerfrühstück soll über den Hör- und Essgenuss hinaus auch ein Anlass zum Kennenlernen und Klönen sein.

Bringt also viel Spaß, Hunger und Durst und dazu noch Freunde und Familie mit und genießt einen gemütlichen Vormittag bei toller Live-Musik!

22.06.2009


Niedersachsenhof –
überlegtes Handeln notwendig

Kauft die Gemeinde Sittensen den Niedersachsenhof?“, so lautete kürzlich eine Überschrift in der Presse. Der Eigentümer des Niedersachsenhofes hatte anlässlich des Schützenfestes wieder einmal für Unverständnis gesorgt. Obwohl das Hotel bereits seit ca. 10 Jahren im Leerstand ist, missgönnt der Besitzer eine Nutzung des Parkplatzes. Durch einen Wachdienst wurde dieses beim Schützenfest auch noch nachdrücklich durchgesetzt. Der Eigentümer hat in den letzten Tagen für eine weitere total überzogene Aktivität gesorgt. Der ungenutzte Parkplatz ist gänzlich mit Betonringen abgesperrt worden, so dass er als Parkplatz unbrauchbar wurde und zum Schießstand nur noch ein kleiner Durchgang frei bleibt.

Der ehrenamtliche Bürgermeister Evers hatte gegenüber der Presse verlautbart, „dass die Gemeinde darüber nachdenke, für das Objekt an der Scheeßeler Str. 2 ein Kaufangebot zu unterbreiten“. Vielleicht hat Evers ja eine entsprechende Absprache mit seiner Kooperation aus CDU/FDP/WFB getroffen.

Der SPD als einzige Opposition im Gemeinderat Sittensen ist nichts über derartige Gedanken hinsichtlich eines Kaufangebots bekannt. Auch kann es nicht ständig Aufgabe sein, marode Gebäude mit öffentlichen Geldern aufzukaufen. Bevor die Gemeinde ein Angebot machen kann, muss es erst einmal ein Nutzungskonzept geben, denn was soll die Gemeinde mit einer so großen, leer stehenden Immobilie machen? Hier darf man sich auch nicht durch schikanierende Maßnahmen eines Grundstückeigentümers unter Druck setzen lassen.
Klaus Huhn

01.08.2009


Wahlaufruf von Margrit Wetzel (MdB)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise ist schwerer als jede Krise zuvor, wir wissen nicht, wann die Folgen der Krise überwunden sein werden. Deshalb: glauben Sie bitte keinen haltlosen Versprechungen in einem Wahljahr! Die Herausforderungen müssen wir bestehen, Solidarität und soziale Gerechtigkeit werden wichtiger als je zuvor. Unsere Marktwirtschaft ist nicht von allein sozial – dafür muss Politik sorgen, - die SPD steht für eine sozial gerechte Politik.

Der Altkreis Bremervörde ist zu beiden Metropolen, Hamburg und Bremen, ausgerichtet - das bietet vielfältige Chancen auf zukunftsfähige Arbeitsplätze. Die vielen kleinen und mittleren Unternehmen in den Gemeinden sind flexibel und innovativ – es lohnt, sich dafür einzusetzen! Verbessern müssen wir die Verkehrsanbindungen (A 22, Umfahrung Bremervördes, aber auch einige Nahverkehrsanbindungen sind verbesserungsfähig): dafür werde ich mich weiterhin mit ganzer Kraft einsetzen, damit Transport-, Arbeits-,Schul- und Freizeitwege erträglich sind!
Wichtig für die Standortsicherung sind auch die beiden Bundeswehrstandorte Seedorf und Hesedorf, die vielfältige Arbeitsplätze sichern. ...

16.08.2009


Blaupause fürSchwarz-Gelb

Zu Guttenbergs „industriepolitisches Gesamtkonzept“

Die Union schweigt, dementiert aber nicht. Nachdem das industriepolitische Gesamtkonzept“ von CSU-Wirtschaftsminister zu Guttenberg an die Öffentlichkeit gelangt ist, versucht die Union, das Papier herunterzuspielen. Dabei wird in dem Papier erstmals deutlich, welche Pläne CDU/CSU, unterstützt von FDP, wirklich verfolgen. Damit stört es allerdings die Schlafwagen-Taktik, mit der sich Angela Merkel durch den Wahlkampf mogeln möchte.Das sind die Kernelemente des industriepolitischen Gesamtkonzepts“:

Klar, dass nun die gesamte Union mit Kanzlerin und Minister zu dem industriepolitischen Gesamtkonzept” schweigt – ist doch hier erstmals schwarz auf weiss aufgezeichnet, was die Wählerinnnen und Wähler wirklich von Schwarz-Gelb zu erwarten haben.

18.08.2009


Der Deutschland-Plan:
Unser Land kann mehr.

Wir dürfen uns mit der Arbeitslosigkeit in Deutschland nicht einfach abfinden. Mit einem Aufbruch können wir im nächsten Jahrzehnt viel erreichen. Frank-Walter Steinmeier hat einen Plan entwickelt, wie wir unser Land bis 2020 neu gestalten können. Mit diesem Plan, dem Deutschland-Plan, können wir ein besseres Deutschland schaffen. Wir können gemeinsam gegen die Arbeitslosigkeit kämpfen. Das ist unser Deutschland-Plan:

Dafür werden wir sehr hart arbeiten. Trauen wir uns gemeinsam etwas zu, nur so kann Großes gelingen. Am 27. September entscheiden Sie, wie Deutschland die Chancen der Zukunft nutzt.

30.08.2009


Last Night of the Proms 2009
Live in der Werkstatt

Live-Übertragung am
Samstag, 12.9.2009 ab 20.00 Uhr

in der Werkstatt von Autoelektrik Höyns
Lindenstraße 10, Sittensen

Livemusik: Gorgeous

Wie schon in den letzten Jahren organisiert der SPD-Ortsverein der Börde Sittensen eine Liveübertragung der BBC Last Night of the Proms. Doch diesmal wird alles etwas anders. Erstmalig findet die Übertragung in der Werkstatt von Autoelektrik Höyns statt.
Außerdem gibt es als Zugabe ein Rahmenprogramm mit einen Liveauftritt der Hamburger Band "Gorgeous", die die Zuschauer mit schmissigen Oldies und Evergreens unterhalten wird.
Da wir nicht in einer Gaststätte sind, gilt das Prinzip der Selbstversorgung bei Essen und Trinken. Der SPD-Ortsverein bereitet einen Grill vor, auf dem jeder nach Herzenslust sein mitgebrachtes Grillgut zubereiten kann.
Lassen Sie uns gemeinsam einen Abend mit klassischer Musik, Oldies und Evergreens genießen.

Grill, Tische, Bänke und vor allem Musik sind da -
den Rest bringen Sie mit

03.09.2009


Sechste Sitzung der Zukunftsinitiative

Einladung zur

8. Sitzung der Zukunftsinitiative Sittensen

14.10.2009 um 20.00 Uhr in der Alten Schmiede

Diesmal geht es um zwei verschiedene Themen:
Zum einen soll die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Feuerwehrhaus besprochen werden und zum anderen gibt es einen Vortrag zum Thema LED Technologie in der öffentlichen Beleuchtung mit einer Vorführung der Technologie durch Fabio Tinagli

Die Einladung zur Sitzung hier.

13.10.2009


Infoveranstaltung 1. Sittenser Bürgersolaranlage

Während des letzten Treffens der Zukunftsinitiative war darüber gesprochen worden, auf den Dachflächen des Feuerwehrhauses eine Solaranlage zu errichten. Die Zukunftsinitiative hat nun die Planungen so weit vorangebracht, dass mit der Detailplanung begonnen werden kann. Aus diesem Grund wird zu einem Treffen in das

Gasthaus "Zur Alten Schmiede"
am Mittwoch, 16. Dezember, 20 Uhr eingeladen.

Alle Sittenser Bürger, die sich an der ersten "grünen" Investition, der ersten Bürgersolaranlage Sittensen, beteiligen wollen, sind herzlich willkommen.

Neben der grundsätzlichen Information über den Sachstand sollen vor allem auch die Finanzierungs- und Beteiligungsmöglichkeiten dieser Investition aufgezeigt werden. "Gedacht ist an eine Gesellschaft bürgerlichen Rechtes, in der rund 70 Prozent des Eigenkapitals zusammen kommen soll. Der Rest kann fremdfinanziert werden. Wenn während der Sitzung bereits große Einigkeit herrscht, kann die Gründungsversammlung für eine Gesellschaft des Bürgerlichen Rechts (GbR) gleich vorbereitet werden", teilt Ulrich Stabenau mit.

Die ersten Interessenten haben sich bereits im Rathaus gemeldet und sind an Manfred Schröpfer und Uli Stabenau verwiesen worden. Beide stehen für weitere Auskünfte zur Verfügung.

10.12.2009


Das Projekt 1.Sittenser Solaranlage nimmt Gestalt an

Kurz vor Weihnachten, am 16.12.09 hatte die Zukunftsinitiative Sittensen zu einer Versammlung geladen, die sich ausschließlich mit der geplanten Solaranlage auf dem Feuerwehrhaus befassen sollte und insbesondere an interessierte Investoren gerichtet war. Die Initiatoren sind mit der ersten Resonanz sehr zufrieden.

8 Personen hatten sich eingefunden, 2 weitere hatten ihr Interesse direkt bei den Initiatoren angemeldet und auch ihr Investitionskapital genannt. Von Beginn an wurde über die Maßnahme konstruktiv diskutiert. U.Stabenau hatte eine Rentabilitätsberechnung vorgelegt, die an verschiedenen Stellen kritisch hinterfragt wurde. Dabei wurde z.B. einerseits nachgefragt, wie der Rückbau der Anlage in der Kalkulation berücksichtigt werden sollte, aber auch, dass der Betrachtungszeitraum von 20 Jahren für die Anlage faktisch zu gering sei, da die Hersteller der Solarmodule inzwischen bis zu 25 Jahren Garantie für mindestens 80% Leistungsfähigkeit geben. Bei der Betrachtung über 20 Jahre und einer rechnerisch Verzinsung von gut 5%, so die generelle Meinung, sei diese Investition unter den heutigen Gesichtspunkten der Kapitalmarktkrise eine lohnende Anlage.

Zudem wurde natürlich auch der ökologische Aspekt gesehen. Gerade aber auch für Interessenten, die kein Eigentum besitzen oder auf deren Dächern sich eine PV-Anlage wegen schlechter Lage des Daches nicht lohne, soll diese Gemeinschaftsanlage ein Angebot sein, auch für den "kleineren" Geldbeutel. Schließlich ist bei dieser Investition von Vorteil, dass jeder Investor jederzeit seine Anlage "besichtigen" kann und nicht in ein "Zertifikat" investiert, bei dem er nicht weiß was dahinter steht. So wurden abschließend Interessenbekundungen von knapp 30TSD EURO abgegeben. Damit wären ca. 30% des notwendigen Kapitals als Eigenkapital bereits gesichert.

Die Gruppe hat dann beschlossen,
am 13. Januar
um 20:00Uhr im Hotel "Zur alten Schmiede"
eine weitere Informationsveranstaltung durchzuführen.

Es ist beabsichtigt, bis dahin ein Treuhandkonto einzurichten, auf dem dann die Gesellschaftsanteile eingezahlt werden können. Außerdem wird dann auch der Entwurf eines Gesellschaftsvertrages vorgelegt, über den gesprochen werden soll. Kurze Zeit, also 1 bis 2 Wochen später soll dann die Gründungsversammlung der BGB-Gesellschaft stattfinden. Bis dahin muss dann das Kapital auf dem Treuhandkonto eingegangen sein.

30.12.2009


Einsammeln ausgedienter Weihnachtsbäume
am 9. Januar 2010

Aktion des SPD-Ortsvereins in Sittensen

Es ist schon Tradition, am ersten Samstag nach „Heilige Drei Könige“ sammelt der SPD-Ortsverein Börde Sittensen mit vielen fleißigen Helfern die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Die Sammelaktion findet also dieses Mal am Samstag, dem 9. Januar 2010 statt.

Bis 9.00 Uhr sollten die Bäume gut sichtbar am Straßenrand liegen. Sie müssen frei von Baumschmuck (Lametta oder ähnlichem) sein. Es werden grundsätzlich alle Straßen in Sittensen von den Sammelwagen angefahren. Diese Aktion ist wie in den vergangenen Jahren kostenlos und ein Beitrag des SPD-Ortsvereins Börde Sittensen zum Umweltschutz. Eine fachgerechte Entsorgung ist dadurch gewährleistet. Alle Bäume werden zum Grünschnitt-Sammelplatz gebracht, dort später geschreddert und kompostiert. Dadurch entfallen viele Einzelfahrten mit dem Auto und keiner muß die sperrigen Bäume in sein Auto zwängen.

Die organisatorische Leitung liegt bei Klaus Huhn. Wer mithelfen möchte, melde sich bitte unter Tel.:04282/4366 oder huhn@spd-sittensen.de an.

04.01.2010