Aus der japanischen Katastrophe lernen:
Energiewende jetzt!
In diesen Tagen sind unsere Gedanken bei den Japanerinnen und Japanern, die unter den Folgen des Erdbebens, des Tsunami und der atomaren Störfälle leiden. Wir wollen helfen, wo wir können. (Information über Spendenmöglichkeiten unter www.spd.de.) Die katastrophalen Vorfälle in den japanischen Atomkraftwerken zeigen 25 Jahre nach dem Super-GAU im sowjetischen Tschernobyl erneut: Kein Atomkraftwerk ist hundert- prozentig sicher. Die Atomkraft ist nicht beherrschbar. Ihre zerstörerischen Folgen übersteigen jede menschliche Vorstellung.
Wir müssen verhindern, dass sich so eine Katastrophe wiederholt. Deshalb müssen wir in Deutschland zurück zu dem von SPD und Grünen beschlossenen Atomausstieg und die Energiewende konsequent vorantreiben.
- Raus aus der Atomkraft! Die im letzten Herbst von CDU, CSU und FDP beschlossene Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke muss sofort zurückgenommen werden. Deutschland muss zu seinem ursprünglichen Ziel zurück: Ausstieg aus der Atomenergie bis zum Jahr 2020.
- Alte Meiler vom Netz! Die ältesten deutschen Atomkraftwerke Biblis A, Biblis B, Brunsbüttel, Neckarwestheim I, Philippsburg I, Isar I, Unterweser und Krümmel sind unsicher und müssen endgültig vom Netz gehen.
- Hohe Sicherheitsstandards! Das kerntechnische Regelwerk des Jahres 2009 muss wieder in Kraft gesetzt werden, um den Stand von Wissenschaft und Technik zur Voraussetzung für die Restlaufzeit deutscher Atomkraftwerke zu machen.
- Konsequente Energiewende! Die Zukunft wird bestimmt von erneuerbaren Energien. Neben Investitionen in diese Zukunftstechnologien brauchen wir mehr Anstrengungen bei Energieeinsparung und Energieeffizienz, die Modernisierung des fossilen Kraftwerksparks bei Kohle und Gas sowie den Ausbau der Elektromobilität und kraftstoffsparender Antriebstechniken.
Unser Ziel ist ambitioniert, aber realistisch: Wir wollen schon bis 2020 mindestens 40 Prozent erneuerbare Energien im Stromsektor und 20 Prozent im Wärmesektor erreichen. Das schafft Sicherheit und Arbeitsplätze.
Wir wollen Zukunft statt Atom !
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Mahnwache am 21. März 2011 um 18 Uhr auch in Zeven
Die erschreckenden Nachrichten aus Japan haben weltweit Entsetzen und große Anteilnahme ausgelöst und zeigen 25 Jahre nach dem Super-Gau in Tschernobyl erneut: Kein Atomkraftwerk ist hundertprozentig sicher!
Die Atomkraft ist nicht beherrschbar, ihre zerstörerischen Folgen übersteigen jede menschliche Vorstellung.
Als Zeichen des Mitgefühls für die Menschen im Katastrophengebiet sowie als erneute Forderung nach einem Ausstieg aus der Kernenergie rufen die SPD-Ortsvereine Zeven und Sittensen zu einer Mahnwache vor dem Zevener Rathaus auf. Wie überall in Deutschland beginnt die Mahnwache
18.03.2011
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Mahnwache in Zeven erfolgreich.
Die Mahnwache vom 21. März 2011 war eine erfolgreiche politische Aktion. Rund 60 Menschen aus unserer Region fanden sich bereit, für ihre Interessen auf die Straße zu gehen.
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SPD setzt sich kritisch mit Atomenergie auseinander
Der Parteirat hat sich gegen die weitere Nutzung der Kernenergie ausgesprochen. Die ganze Resolution im Download.
23.03.2011
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