SPD in der Börde Sittensen

- wir wollen's wissen ...

 

 

Sackgasse statt Aufstiegschancen


Armutslö̈hne sind Armutszeugnis für Deutschland

In dieser Woche konnten wir ein neues Beispiel erleben, wie bewusst die Tatsachen über die reale Lage auf dem Arbeitsmarkt verdreht werden. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft hat für das arbeitgeberfinanzierte "Institut Neue Soziale Marktwirtschaft" eine Studie zum Niedriglohnsektor erarbeitet. Ergebnis aus ihrer Sicht: Für viele Menschen bedeute die Beschäftigung im Niedriglohnsektor den Einstieg in besser bezahlte Beschäftigung.
In der Studie gibt es keine neuen Informationen, aber eine absurde Verdrehung der Fakten. Tatsache ist, und dies wird vom Gutachten auch nicht bestritten:

 

 

 

 

Gute Arbeit sieht anders aus. Wirksame Maßnahmen gegen Lohndumping sind überfällig:
Unser Land braucht endlich einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro. Die Stärkung von Flächentarifverträgen und der Tarifbindung ist ebenso notwendig wie die Einhaltung von Tariftreue. Notwendig ist außerdem die Durchsetzung des Prinzips "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" in der Leiharbeit. Dies ist auch im Interesse der vielen Unternehmen, die den Wettbewerb über Qualität der Produkte statt über Lohndumping betreiben. Gute Löhne sind nicht zuletzt auch die Voraussetzung für eine auskömmliche Rente im Alter.

Gute Arbeit statt Armutslöhne gibt es nur mit der SPD.