Sozialdemokraten im Vierdener Rat
Wahlperiode 2011 - 2016
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Die Mitglieder der Fraktion wurden nach Anfangsbuchstaben des Nachnamens eingeordnet. Die Reihenfolge ist demzufolge kein wertendes Ranking.
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Breitband in Vierden lieber nicht mit der EWE
Dr. Klindworth widerspricht den Ankündigungen von Schmittchen
"Wer sich jahrelang mit Rauchzeichen verständigt, empfindet die Einführung der Postkutsche als Meilenstein der Kommunikation und als deutliche Verbesserung der Geschwindigkeit. Wenn aber ein Sportwagen zur Verfügung steht, sollte man sich nicht mit der Postkutsche zufrieden geben" so Dr. Hans-Peter Klindworth, SPD-Ratsherr in Vierden.
Ebenso sollten nach Ansicht der Vierdener SPD Glasfaserkabel für die echtes Breitband-Internet nicht
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Dr. Hans-Peter Klindworth |
irgendwo im Dorf enden, sondern bis in jedes Haus geführt werden "sofern das von dem jeweiligen Bürger gewollt ist", wie Klindworth betont. In jedem Fall müsse aber die Möglichkeit bestehen, das zu machen. Und dazu seien entsprechende Leitungen bis an jedes Haus heran zu verlegen.
Klindworth weiter: "Daher ist das von Bürgermeister Harald Schmidtchen fröhlich als zukunftssicher angepriesene "Fibre to the curb"-Prinzip der EWE bereits veraltet und unsinnig bevor es überhaupt umgesetzt wurde. Hier wird für viel Geld eine halbgare Lösung verbuddelt, die eben gerade nicht zukunftssicher ist. Bis zu 50 Mbit/s heißt eben nicht garantiert diese Geschwindigkeit für jeden Haushalt und jederzeit. Die nach dem Verteiler folgenden Kupferkabel wirken wie ein Bremsklotz. Je weiter vom Verteiler entfernt, je mehr Nutzer gleichzeitig "surfen", umso weniger Geschwindigkeit steht dem Nutzer zur Verfügung."
Wirklich zukunftsfähig sei das bereits seit 2010 in Oerel-Barchel umgesetzte "Fibre to the home"-Prinzip, die Faser bis ins Haus. Nur so lassen sich Geschwindigkeiten auch zukünftig über 50.000 kbit/s hinaus für jeden Haushalt jederzeit garantieren. Denn das Internet wird auch zukünftig nicht langsamer werden.
Auch ein Ausbau nach dem Oereler Modell hätte Kreis und Gemeinden wohl Geld gekostet. Das Netz wäre dann aber im Eigentum der Kommunen und man hätte alle Optionen mit Glasfaser. Stattdessen würde jetzt ein großer Energieversorger subventioniert, die Breitbandversorgung privatisiert und es bleibe bei veralteten Kupferkabeln.
Klindworth weist darauf hin, dass es sich hierbei nicht alleine um seine Meinung handelt, vielmehr würden auch anerkannte Experten dies so sehen: (http://www.sueddeutsche.de/digital/internet-per-glasfaser-der-deutsche-kabel-salat-1.1032459).
Dr. Hans-Peter Klindworth
für die SPD im Rat der Gemeinde Vierden




